Jene Achtlosigkeit auf das, was unter unseren Augen vorgeht, und die künstliche Ableitung der allenfalls entstandenen Aufmerksamkeit auf andere Gegenstände wäre das Erwünschteste, was einem Feind unserer Selbständigkeit begegnen könnte. Ist er sicher. daß wir uns bei keinem Dinge etwas denken, so kann er eben, wie mit leblosen Werkzeugen, alles mit uns vornehmen, was er will; die Gedankenlosigkeit eben ist es, die sich an alles gewöhnt, wo aber der klare und umfassende Gedanke, und in diesem das Bild dessen, was sein sollte, immerfort wachsam bleibt, da kommt es zu keiner Gewöhnung.
Jahr: 1762