Deutsche Dichter & Denker

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Das Brauchtum – Teil Eins von Drei

Das Brauchtum – Teil Eins von Drei

Bräuche sind nicht nur Volksgut, sie sind ein Stück Kultur.
Sie sind Einmalig für ein Volk, unverwechselbar und notwendig.
Bräuche spiegeln das wider, was sich ein Volk in einer Kulturlandschaft über lange Zeiträume erarbeitet und bewahrt hat.
Überliefertes Liedgut, gesprochene Mundart und Bräuche als Handlungen, bedeuten Traditionsbewusstsein, Einklang und Einsatz für heimatverbundene Menschen.
Wenn wir von Brauchtum reden, ist zumeist ein Volksbrauchtum gemeint.
Bräuche sind in und aus unserem Volk gewachsen.
Bräuche sind nicht nur nützlich, sie werden gebraucht und sind in der Gemeinschaft Notwendigkeit.
Sie werden angewendet, um mit ihrer Hilfe natürliche oder gewachsene Dinge, symbolisch und wirklichkeitsnah zu erklären.
Des Weiteren haben sie einen hohen Stellenwert, um eine Volksgemeinschaft zu stärken und langfristig in seiner Echtheit zu bewahren.

Brauch ist, was die Sitte verlangt”, sagte früher der Volksmund.
Es wird eine Tracht auf festlichen Veranstaltungen getragen, zum Gruße gibt man sich die Hand, zur Eheleite werden die Ringe getauscht, man singt Volkslieder und feiert Feste im Jahreslauf.
Ein gelebter Brauch ist immer für die Allgemeinheit, denn er war und ist nie Selbstzweck, sondern er macht nur in einer Umgebung mit anderen Menschen Sinn.
Brauchtum meint häufig das ländliche und überlieferte Brauchtum, denn dieses hat in den vergangenen Jahrhunderten eine ungeheure Vielfalt, Größe und Wichtigkeit erlangt.
In früheren Zeiten war die Ausübung der Bräuche und der Gebrauch der guten Sitten” oft die einzige Möglichkeit, in Verbindung zu stehen, zu feiern oder sich gemeinsam zu begegnen.
Durch Verbote und beabsichtigte Beseitigung des überlieferten Brauchtums, sank die Zahl der Brauchtumshandlungen fasst bis zur Bedeutungslosigkeit.
Hinzu kommt, dass sich die Art und die Natur der Bräuche wesentlich verändert haben.