Hoch aus der Scheide flammt es hell,
Das deutsche Schwert, so blank und schnell!
Es rauscht, als ob die Ahnen sprächen,
Es klingt, als wollt’ es Ketten brechen.
Wo Feind und Tod das Volk bedroht,
Da blinkt es auf in Sturm und Not;
Es hütet Heimat, Haus und Auen,
Und läßt uns fest die Zukunft bauen.
Drum schwöret, Brüder, stark und frei,
Dem alten Stahl die Treue neu!
Er ist der Schutz der deutschen Erden,
Er bleibe wach im Volkeswerden!
Deutsche Dichter & Denker
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