Ich hab' ihn zerschmettert!
Da liegt sein Leib.
Am Strande verröchelt der Drache.
Unter leuchtenden Wolken
Wogt brüllend das Meer
Leckt lüstern die blutige Lache.
Nie soll mehr verpesten
Das deutsche Land
Sein tückisches, giftiges Fauchen.
Und sein modernd Gebein
Soll in salziger Flut
In ewiger Vergessenheit tauchen
Noch gerötet vom Blut
Wie ein flammendes Kreuz
Erheb' ich mein treffliches Schwert,
Wie der Vater mir's gab,
Vermach ich's dem Sohn:
Zerschroten, doch unentehrt.
Du bist mein Glauben.
Der Hort meines Herd's.
In allen Gefahren bewährt.
Von Freiheit singe,
Von Frieden und Sieg,
Du herrliches, deutsches Schwert!
Deutsche Dichter & Denker
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