Ick weit einen Eikbom, de steiht an de See,
de Nurdstorm de drust in sin Knäst;
stolz reckt hei de mächtige Kron in de Höh,
so ist dat all dusend Johr wäst.
Kein Minschenhand
de hett em plant't;
hei reckt sick von Pommern bet Nedderland.
Ick weit einen Eikbom vull Knorrn un vull Knast,
up den'n föllt kein Bil nich un Axt.
Sin Bork is so rug un sin Holt is so fast,
as wie hei mal bannt un behext.
Nicks hett't em dan,
hei ward noch stahn,
wenn weder mal dusend von Johren vergahn.
Un de König un sine Fru Königin
un sin Dochter, de gahn an den Strand:
,,Wat deit dat för'n mächtigen Eikbom sin,
de sin Telgen reckt aewer dat Land?
Wer hett em plägt,
wer hätt em hägt,
dat hei sine Bläder so lustig rögt?"
Un as nu de König so Antwurt begehrt,
trett vör em en junge Gesell:
,,Herr König, si hefft such jo süß nich drüm schert,
jug' Fru nich un juge Mamsell!
Kein vörnähm Lüd,
dei hadden Tit,
tau seihn, ob den Bom ok sin Recht geschüht.
Un doch gräunt so lustig de Eikbom upstunns.
Wi Arbeitslüd hebben em wohrd;
de Eikbom, Herr König, de Eikbom is uns'
uns plattdütsche Sprak ist un Ort.
Kein vörnähm Kunst
hett s' uns verhunzt,
fri wüssen s' tau höchten ahn Königsgunst."
Rasch gifft em den König sin Dochter de Hand:
,,Gott säg'n di, Gesell, för din Räd!
Wenn de Stormwind einst brust dörch dat dütsche Land,
denn weit ick ne säckere Städ!
Wer eigen Ort
fri wünn un wohrt,
bi den is in Not ein taum besten verwohrt!
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