Quakt der Frosch am Rand des Teiches
Quakt so laut – man glaubt es kaum
Doch liegt in seiner Stimm‘ was Weiches
Wiegt mich quakend in den Traum…
Vor mir steht der Frosch mit Krone
Bin ein Prinz, quakt er zu mir
Sabbernd und mit feuchtem Tone
Quakt er Küss mich genau hier!
Ich – etwas zaghaft – knie mich nieder
Glaub an den Traum vom großen Glück
Schließe langsam meine Lider
Nähere mich ihm – Stück für Stück
Ich spür was, es wird nass und nasser
So feucht ist doch der Zauberkuss
Mir liegt das nicht, das viele Wasser
Und so mach ich damit Schluss
Öffne meine Augen – kann‘s kaum glauben
Liege im Gras - vom Regen ganz nass
Kein Prinz vor mir - was sag ich dir:
Küss keine Frösche nicht
Das bringt kein gold‘nes Licht
Steh zu dir, vertraue dir
Denn du brauchst kein Zaubertier
Das dir dein Leben süßer macht
Dein eigner Traum schon zu dir lacht
Halt dich an deine Stärken
Und du wirst bald merken
Dass du bist was du bist
Nimm an, was dir gegeben ist
Viel Mut, du Mensch auf Erden
Viel Glück beim PRINZ / PRINZESSIN werden!
Deutsche Dichter & Denker
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! https://t.me/deutschedichter