Das war ein arger Winter,
Ein Winter, wie er schlimmer nicht sein kann;
Die Flocken fielen dicht und dicht,
Und überzogen Berg und Tal mit weißem Kleid.
Ich sah den Rhein, den alten,
Wie er gefroren dalag, starr und kalt;
Die Schiffe lagen festgefroren,
Und ringsum war es still und öd.
Doch in den Herzen brannte
Ein Feuer, das nicht zu ersticken war;
Die Freiheit rief, und jeder hörte,
Und jeder wollte frei und froh sein Jahr.
Ich ging durch deutsche Lande,
Durchs schöne deutsche Land, das ich so lieb;
Und überall, wo ich auch stande,
Da sah ich deutsche Herzen froh und kühn.
Die Freiheit, die wir erstreben,
Die wird uns niemand nehmen, niemals nicht;
Wir wollen frei sein, wollen leben,
Und unser Land soll frei und glücklich sein.
Jahr: 1844