Ich hatte einst ein schönes Vaterland,
Die Eichen standen vor dem Haus in Reihen,
Und wenn der Lenz kam, war es wie ein Märchenland,
Und alles blühte, alles war voll Freude und Vertrauen.
Nun ist es anders, und ich weiß nicht, wie,
Ein fremdes Volk hat sich in unser Land gedrängt,
Und wo die Eichen standen, da sind Stümpfe nur,
Und wo die Freude war, da ist nur noch Verlangen.
Doch in der Seele hab' ich noch das Bild,
Das schöne, alte, deutsche Vaterland,
Und wenn ich träume, träume ich von ihm,
Und in dem Traum ist alles wie es war.
Jahr: 1844