Gradlinig der Gang, entschlossen der Blick -
kein sklavischer Kniefall, kein Rutschen -
Fest vor den Pflug die Pferde gespannt
und nicht sitzend in edlen Kutschen.
So schreiten wir auf das Morgenfeld,
gewiss, dass der Nebel sich lichtet -
Unser Wille: nicht eher zu ruh'n,
bis das hehre Werk ist verrichtet!
Die Scharen brechen die Scholle auf;
frische Saat fällt verheißend darein -
Gewärtig bestell'n wir den Acker,
um auch einst seine Ernter zu sein.
Deutsche Dichter & Denker
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