Was wir selbst entfesselt haben,
dessen Sklaven sind wir nun.
Immer tiefer wird der Graben
zwischen uns und unserm Tun.
Immer grenzenloser schweifen
unsre Wünsche durch den Raum,
immer ehrfurchtsloser greifen
wir die Frucht vom Lebensbaum.
Doch je mehr wir wissend halten
in der fühllos armen Hand,
desto tiefer dringt Erkalten
tödlich in der Seele Land.
Deutsche Dichter & Denker
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