Nun aber steht ein Haufe von Entschlossnen,
Aus deren Blick der blanke Wille schießt.
Sie träumen Nachts vom Blut, dem hingegossnen,
Und von dem Führer, welcher einsam ist.
Dem Führer, der das dunkle Schicksal trägt,
Und von dem Acker, der nach Männern schreit,
Und von dem Strom, der an die Grenze schlägt,
Und von dem Bruder, der die Schuld verzeiht.
Vor ihrem Blick steht das Geheime nicht,
Ihr hartes Wort fällt schwer und wie aus Stahl.
Aus ihren Schritten hallt das Blutgericht.
In ihrer Seele tragen sie den Gral.
Knechte des Führers, Hüter und Rächer zugleich.
In ihnen brennt, mit ihnen wächst das Reich!
Deutsche Dichter & Denker
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