Wir stehen heute barfuß vor den Toren,
gebeugten Haupts durchs Joch der Tyrannei.
Wir haben unsern Mut und Stolz verloren,
das war der klare Wille der Partei.
Wir fühlen noch der Kette kalte Spuren,
die Seele hängt zerfetzt im Stachelzaun.
Wir sind getürmt durch Wald, durch Nacht, durch Fluren,
zurückgeblieben ist ein düst'rer Traum.
Es rasseln noch die Dollars gleich den Schellen,
mit denen wir die Freiheit uns erkauft.
Geknechtet und das Menschenrecht missachtet,
als Handelsware hat man uns missbraucht.
Wir stehen heute barfuß vor den Toren,
in bloßer Scham, oh Joch der Tyrannei!
Wir sind der Freiheit ohne Angst verschworen.
Erpresste Ehre schenk' ich Dir, Partei!
Deutsche Dichter & Denker
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