Und ließest du die Heimat auch,
weltwärts gewendet das Gesicht,
kannst trennen dich von Baum und Strauch
von deiner Heimat nicht.
Sie ist von dir so sehr ein Teil:
wie Vater, Mutter, Weib und Kind,
die nicht von dir geschieden,
weil sie fortgegangen sind.
Vertriebest du aus deinem Tag
herzlos die Heimat Stück für Stück,
bei Nacht in deines Herzens Schlag
kehrt sie als Traum zurück.
Sie ist in deinem letzten Hauch,
ist in dem Blick, der dir zerbricht.
Denn ließest du die Heimat auch,
die Heimat läßt dich nicht!
Deutsche Dichter & Denker
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