Man spricht heutzutage vom ‚chromosomatischen‘ Gedächtnis als von derjenigen Wesenskraft in welcher, einer bestimmten Erblinie folgend, das Erinnern an die Vergangenheit liegt. Es handelt sich hier also um eine Erinnerung, es ist das Erberinnern, das in einer Familie, einem Stamm, einer Rasse oder in einem Volke liegt. Das Chromosom bildet den Zellkern und es besteht aus Desoxyribonuklein-Säure, dem sogenannten DNS, indem der Ursprung des Lebens vermutet wird. Die Gene, die es bildet, sind wie Grundpfeiler jener auf uns überkommenen Münster, wie seine Dolmen. Die Chromosomen rufen, betrachtet man sie im Mikroskop, den Eindruck kleiner Säulen hervor. Der Ausdruck Chromosom setzt sich zusammen aus Chromos (Farbe) und Soma (Form, Körper), also Farbe und Form. Hierin ruht die Erinnerung, das Gedächtnis. Für die Arier Indiens, die Wiedererwecker der Veden, ist Kaste = varna gleich Farbe. Das heißt, die Kaste wurde geschaffen, damit während der Eroberung des dravidischen Untererdteils Indien die Farbe (der eigenen Rasse) nicht verlorenging. Das Wort Kaste wurde von einem portugiesischen Seemann erfunden und bezieht sich auf die Einteilung des Viehes in verschiedene Arten. Die Arier müssen sich ihr Erinnerungsvermögen, ihre Minne, die Erinnerung an den Hohen Norden, an Hyperborea erhalten. Und ihr geheiligtes, geistiges Getränk hieß Soma, das Getränk der Unsterblichkeit, herrührend von Bäumen, die es nicht mehr gibt, vielleicht vom Baume des Blutes, vom Baume des Paradieses im Ultima Thule des Hohen Nordens. Der ursprüngliche Lebenssaft, das Soma, ist verlorengegangen. Er war weiß und wurde auf dem Gipfel des Berges im Hohen Norden, auf dem Meru, am Dhruva oder Pol, am Scheitelchakra (dem Chakra Sahasrara), am höchsten Punkt des Hauptes des Gottmenschen getrunken. Es war das geistige Getränk der Unsterblichkeit. Das Haoma der Perser ist schon nicht mehr das ursprüngliche Soma. Seine Farbe, varna, Chromos, hat sich verändert, sie ist gelb geworden. Es ist schon nicht mehr dieselbe hyperboreische, vergeistigte Rasse. Und auch die Vril-Kraft ist verlorengegangen, die Gewalt über zwei Welten. Späterhin verliert sich dann auch das Haoma. Der rote, dickflüssige Wein nimmt dann seine Stelle ein, wie er bei den Ritualopfern des Dionys und auch in der christlichen Messe verwendet wird. Es ist dies schon ein dunkles Getränk, welches bewirkte, daß den Erdbewohnern die Erinnerung schwand.
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