Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns des Lebens freun,
Denn einst liegt's wie im Holden.
Der Sommer war so schön und warm,
Nun welken Blatt und Blüte;
So wird's auch mit der Jugend sein,
Die muss zur Ruh auch glüte.
Doch schenk den Wein, den holden ein,
Lass uns des Lebens freuen;
Denn einst liegt's wie im Holden,
Und wir, wir müssen scheuen.
Jahr: 1850