Wieder blicke ich zum Jahresende,
gebe hin mich meinem Sinnen,
in Erwartung jener Winterwende,
die das Licht uns wird gewinnen.
Stets erwachen neue Sterne,
die das All vergießt zum Licht.
Sie gesellen sich in weiter Ferne,
geben langen Nächten ihr Gesicht.
Und so kommen wir zusammen,
singend um die großen Feuer,
die dem alten Geist entstammen.
Mir sind solche Nächte teuer.
Bald senkt sich in den hohen Nächten
stille Heiligkeit in unsere Herzen,
die in Gold wir schmückend flechten,
und sich drehen werden über Kerzen.
Jahr: 2025