Oh zeig dich, wunderbare Welt,
wie du es einst getan.
Ob Traum, ob Geiste wird erhellt,
ein Tor offensteht fortan.
Grün grüner leuchtend funkelt.
Luft so satt, so klar.
Licht scheint, wo früher dunkel;
Überall und Jahr um Jahr.
Oh zeig dich, wunderbare Welt,
führ mich wieder heim.
Der Augenblick, er ewig hält
In meinem Herzen rein.
Wie du schläfst, so wachest stets
Unschuldig in dem Spiele.
Durch Tannen süße Düfte wehts;
Unendlichkeit als Ziele.
Oh zeig dich, wunderbare Welt,
Heil bring in unsre Lande.
Der Fels, der Wege uns verstellt
Sei nun so fein wie Sande.
Zeig dich, oh wunderbare Welt
Mit deiner freundlichen Geduld.
Der schwarze Vorhang sachte fällt;
Liebe läutert alle Schuld.
Jahr: 2014