Wo ist noch
das Rauschen der Wälder
von fremden Klängen ganz rein?
Wo hört man das Raunen
der Quelle?
Ist Leben mehr Schein als Sein?
Wir wissen uns unter Sternen,
wir liegen hier einsam im Feld.
Was kümmert uns
gestern und Morgen?
Wir haben weder Gut noch Geld.
In die Einsamkeit wir entrinnen,
entfliehen der Märkte Geschrei.
Entfliehen der Geißel der Mauer, denn hier- nur da sind wir frei.
Die Scheite sind nun entzündet,
Gefährten stehen im Kreis.
Es wehet der Atem des Feuers
und Herzen brennen so heiß.
Wir leben unter der Sonne,
wir liegen hier einsam im Feld.
Wir ziehen
mit lodernden Herzen
durch eine flammende Welt.
Noch gibt es
das Land nur im Geiste,
doch stehen
wir wachsam bereit.
Am Feuer erklingen die Lieder
für eine besser Zeit
Deutsche Dichter & Denker
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