Einst waren wir
in Schmach versunken,
im blutgen Hader entzweit.
Uns blieb ein lichter Gottesfunke
der Traum
der deutschen Herrlichkeit.
Und es häuften sich
die Leidenstage,
dass dem Treusten
bereits die Hoffnung schwand.
Fortan klangs wie' ne
heilige Sage,
ein Volk, ein Herz, ein Land.
Noch immer stiegen wir
aus der Asche,
nach der Knechtschaft
nach dem Streit,
Vaterland ich muss versinken,
hier in deiner Herrlichkeit.
Wie die hohen Eichen sausen,
himmelan das Haupt gewandt,
wo die starken Ströme brausen,
all dies ist Deutsches Land.
Weiter, weiter
musst du dringen,
du mein deutscher Freiheitsgruß!
Von dem heiligen Rhein erklingen,
bis hin zum fernen Memelfluß.
Wo noch
deutsche Werte gelten,
wo die Herzen stark und gleich,
zu dem Freiheitskampf
sich stellten,
ist Heiliges Deutsches Reich.
Deutsche Dichter & Denker
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