Es war bitterkalt im Dezember 1941 und wir sollten mit Lastwagen an einen Frontabschnitt verlegt werden. Früh um 6 Uhr ging es mit sechs Lastwagen los. Die grimmige Kälte wurde für uns immer schlimmer, wir lagen auf Stroh und hatten nur Decken – keine Heizung. Es fehlte auch an Wintersachen. Nach sechsstündiger Fahrt setzte der Motor unseres Wagens aus, wir standen im Wald, mitten auf der Rollbahn. Die anderen setzten ihre Fahrt fort. Nur der Lkw-Fahrer unseres Kompanie-Chefs hielt an und fragte unseren Fahrer, was los sei. Dieser sagte, dass der Motor keinen Sprit mehr bekäme und er deswegen anhalten musste. Man untersuchte die Fehlerquelle und stellte fest, dass die Benzinrohrleitung an zwei Stellen abgerissen war.
Jahr: 1941/42