Die Fackel geht von Hand zu Hand,
Wenn einem sie der Tod entwand,
nimmt sie der nächste wieder auf;
der flammende Stafettenlauf
gibt weiter ...
Die Zeit rinnt schnell und niemand frägt,
wie lang die Fackel jeder trägt.
Nur daß sie rein und leuchtend brennt
und daß in ihr ein Herz mitbrennt,
ist wichtig.
So tragen wir, auch ich und du
die Fackel fernen Zielen zu
ein kleines Stück. Mag hell sie loh’n,
vor uns im Dunkeln warten schon
die andern!
Deutsche Dichter & Denker
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