O Heimatslied aus Volkesmund,
So schneidighell wie Schwerterklang,
So kühn, wie’s je in heißer Stund‘
Aus starken Männerkehlen drang;
Bald zarter Liebe, Leid und Lust,
Der eignen Schönheit unbewußt,
Bald dämmrigschauernd Ammenlied,
So gleichbewegt wie Glockenton,
Vom Abglanz alter Zeit durchglüht,
Vom Volke fast vergessen schon –
Ihr Lieder, wild und wehmutsschwer,
Wer weiß, ob ich euch nochmals hör!
Deutsche Dichter & Denker
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