Durch das Dunkel
langer Nächte,
bricht hervor ein heller Schein.
Weckt verschlafene
müde Kräfte.
Ostara komm,
sollst bei uns sein.
Wo Ostaras Fuß berührt,
der Mutter Erde
fruchtbar Reich.
Sprießt und wächst
ein neues Leben,
voller Kraft und Göttlichkeit.
Fröhlich lachend Kinderaugen,
helles Haar gar golden glänzt.
Lasst uns das Kostbar gut erhalten,
Ahnenreihen uns geschenkt.
Denn sollte einst
in fernen Tagen,
brechen unser
stolz Geschlecht.
Ostaras Tränen
werden fließen,
durch des toten Baum Geäst.
Tote Wälder, karge Wüsten
werden dann noch übrig sein.
Seelenlos und ohne Wurzeln,
wird der Mensch
nur Schatten sein.
Den alten Pfad
gilt's zu erhalten,
reinen klaren Lebensquell.
Nicht verfälschen,
sondern wahren:
Der Ahnen Seele stark und hell.
Deutsche Dichter & Denker
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