Die Freude fällt uns in die Hände;
Die bloße Kunst nur, sich zu freu'n
Die will geübt, errungen sein!
Wenn sie auch jeder Narr verstände,
Dann wär sie für Weise nicht;
Die Freud' entflieht berauschten Tagen
Mit weggewandtem Angesicht.
Sie fliehet, weil wir nach ihr jagen,
Der Tor erlebt sie, fühlt sie nicht.
Sie liebt die stiller'n Seelenlagen,
Hebt Wehmuth selbst zu sich hinauf
Und sucht uns in bewölkten Tagen
In unser'm eig'nen Herzen auf!
Mächtig, wie einst seine tapferen Söhne,
fließen heute Deutschlands große Ströme
und bewahren alte Heldensagen,
aus Nordlands ruhmesvollen Tagen.
Keine Macht kann ihren Lauf bezwingen,
im steten Flusse sie um Freiheit ringen.
Auch uns wurde in die Hand gegeben,
frei, im Einklang mit Natur zu leben,
sich gleich einem Strome zu verbinden,
um zu alter Kraft zurückzufinden,
ehrenhaft zu streben nach Gerechtigkeit,
zum Lob und Ruhm der Ahnen alter Zeit.
Jahr: 2024