Der ganze Krempel auf der Welt wär nichtig
gäb es kein liebes deutsches Vaterland
auf fremde Ehrungen und Ruhm verzicht ich
der Fremde streut so gerne Tand und Sand
weh dem, der´s sollte wagen
zu zwingen mich zu tragen
ein fremdes Joch – geknechtet und nicht frei
ich schlüg ihn tot – und fände nichts dabei
Die schönste Heimat ist die deutsche Erde
und ihre Söhne haben Mut und Kraft
das höchste Glück blüht an dem deutschen Herde
wo deutsche Mutterliebe sorgt und schafft
Zu stehn im deutschen Heere
sei unsere höchste Ehre
weh dem, der etwa andern Sinnes sei
ich schlüg ihn tot – und fände nichts dabei
Im bunten Rock gehorchen den Befehlen
mit Freudigkeit den schwersten Dienst getan
Das ist die Art der Deutschen sich zu stählen
zum kampfbereiten Heere Mann für Mann
Ertönt der Ruf dem Heere
Marsch-Marsch an die Gewehre
so eilen wir, nicht fürchtend fremdes Blei
wir sterben gern – und fürchten nichts dabei!
Das Bewußtsein soldatischer Ehre bleibt unbetroffen von allen Schulderörterungen. Wer in Kameradschaftlichkeit treu war, in Gefahr unbeirrbar, durch Mut und Sachlichkeit sich bewährt hat, der darf etwas Unantastbares in seinem Selbstbewußtsein bewahren. Dies rein Soldatische und zugleich Menschliche ist allen Völkern gemeinsam. Hier ist Bewährung nicht nur keine Schuld, sondern, wo sie unbefleckt durch böse Handlungen oder Ausführung offenbar böser Befehle wirklich war, ein Fundament des Lebenssinnes.