Ich hab' ihn zerschmettert!
Da liegt sein Leib.
Am Strande verröchelt der Drache.
Unter leuchtenden Wolken
Wogt brüllend das Meer
Leckt lüstern die blutige Lache.
Nie soll mehr verpesten
Das deutsche Land
Sein tückisches, giftiges Fauchen.
Und sein modernd Gebein
Soll in salziger Flut
In ewiger Vergessenheit tauchen
Noch gerötet vom Blut
Wie ein flammendes Kreuz
Erheb' ich mein treffliches Schwert,
Wie der Vater mir's gab,
Vermach ich's dem Sohn:
Zerschroten, doch unentehrt.
Du bist mein Glauben.
Der Hort meines Herd's.
In allen Gefahren bewährt.
Von Freiheit singe,
Von Frieden und Sieg,
Du herrliches, deutsches Schwert!
Oktobermorgen. Dampfgewordner Tau
Erhebt zur Sonne sich in lichten Säulen.
Der Park liegt traumhaft noch im blassen Grau.
Vom Stoppelfelde klagt Maschinenheulen.
Verschlafen reibt die Stirn der junge Tag.
Die Krähen ziehn. Von schweren Flügelschlägen
Wird in der Linde leiser Luftzug wach.
Aufschauernd sinkt der gelbe Blätterregen.
Sinkt mir aufs Haupt. Ich wollt, ich wäre blind
Und könnte mit dir durch die Stille schreiten
Und träumen, daß es deine Hände sind,
Die segnend über meine Haare gleiten!