Laß fahren Herz, laß fahren, sei stark in Not und Pein,
bald wird auf Nordlands Erde ein neuer Frühling sein!
Und liegt im Schnee begraben das Land so weiß und weit
und rufen rauh die Raben, erfüllt ist bald die Zeit.
Es soll uns nimmer schrecken ein Dunkel noch so groß,
das Licht wird neu geboren aus ew’gem Mutterschoß!
Ist eine Nacht der Nächte, da wächst das Wunder leis,
die ew’gen Gottesmächte bezwingen Nacht und Eis!
Laß helle Kerzen brennen im Saal und Innern dein,
bald wird auf Nordlands Erde ein neuer Frühling sein!
Immer dunkler werden nun die Tage, immer tiefer sinkt die Sonne nun am Horizont, Feld und Garten sind kahl. Die Bäume und Sträucher strecken ihre entlaubten Äste in die kahle Luft. Die Erde schläft, und ihre fröhlichen, bunten Kinder schlafen auch. Sie sammeln Kraft zu neuem Wachstum und Blühen. Und das will unsere Menschenart miterleben, indem um Juleingang die Hollezweige von einem fruchttragenden Baum in die Wohnung geholt werden.