Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!
Ermüdet steh’ ich jetzt am Ziel der Bahn,
Das matte Haupt kann kaum den Lorbeer tragen:
Doch blick’ ich froh auf das was ich gethan,
Stets unbeirrt durch das, was Andere sagen!
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! https://t.me/deutschedichter
Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!
Ermüdet steh’ ich jetzt am Ziel der Bahn,
Das matte Haupt kann kaum den Lorbeer tragen:
Doch blick’ ich froh auf das was ich gethan,
Stets unbeirrt durch das, was Andere sagen!
Bleib du, wie du es immer warst, der Scholle
Getreuer Sohn – wie auch die rasche Welt,
Die wandelbare, ewig unruhvolle,
Ihr Schwert und ihre Siegesfahnen stellt.
Pflüg deine Erde, säe deine Saaten
Und tu das Rechte, grad und ohne Scheu,
Wie es in schwerster Zeit die Väter taten,
Nur ihrem Volke und sich selber treu.
Freilich gibt es einsame Menschen, die glücklich und friedlich sind und den Strom des Lebens nicht entbehren.
Sie wohnen nicht nur in Klöstern und auf einsamen Höfen, sie stehen oft mitten in der Welt und sind doch wie einsame Waldseen, in die keine Welle der Zeit fließt.
Sie verarmen und versiegen nur dann nicht, wenn aus dem tiefsten Grunde ihres Seins der klare, unerschöpfliche Bronnen der Liebe und der Menschen quillt.
Dieser Urquell füllt immer wieder aus, was am heißen Licht des Tages verdunstet.
Wer die Quelle nicht hat, ist in der Einsamkeit verloren, sein Leben wird zum Sumpf; denn Luft und Erde sind stärker als das tiefste Wasser!
Ich bin der Knecht Ruprecht, immer treu und brav,
Mit meinem Sack und meinem Stab,
Ich geh' durch Schnee und Eis,
Und klopf' an jedes Haus,
Wo brave Kinder sind, da bleib' ich gern.
Ich bring' den Kindern, was sie gern haben,
Nüsse, Äpfel, Mandeln, Kuchen,
Und wer recht artig war,
Dem geb' ich auch ein' goldnen Stern.
Doch wer nicht brav war, dem geb' ich nichts,
Der kriegt von mir nur Ruten,
Damit er's besser macht,
Im neuen Jahr, das kommt.
So geh' ich durch die Welt,
Und helfe dem lieben Gott,
Die Kinder zu erziehen,
Dass sie fromm und brav werden.
Ich steh in Waldeschatten
wie an des Lebens Rand,
die Länder
wie dämmernden Matten,
der Strom
wie ein silbern Band.
Von fern nur
schlagen die Glocken
über die Wälder herein.
Ein Reh
hebt den Kopf erschrocken
und schlummert
gleich wieder ein.
Der Wald aber rührte
die Wipfel
im Traum von der Felsenwand,
denn der Wind geht
über die Gipfel
und segnet das stille Land.
Ein Country, in dem people im Internet einen thread posten, den andere user dann downloaden können; wo man im TV-Guide nach movies searched und für big events in line-up steht.
Wo Ladies fashion shoppen gehen und youngsters new songs in ihren i-pod updaten.
Wo Mom dem Dad potato chips zu einem drink serviert, wo man einen DJ für eine Party heuert und wo man bei Ikea zum breakfast kein parking lot findet.
Wo man ein date im Fastfood Restaurants arrangiert und Cevapcicci, Döner, Spaghetti oder french fries genießt.
Ein Land, in dem die Muttersprache zur ‘mothers tongue’ verkommen ist!
Und darum sage ich jetzt auch anstatt ‘Aufwiedersehen’ ganz cool ‘so long’ and 'good bye!'
Das Christentum ist der fürchterlichste Umsturz aller Begriffe und Verhältnisse, der je in Erscheinung getreten ist.
Welche Aufgabe für Bildung und Weltgeschichte, dies alles wieder zurechtzustellen, die Umkehrung dieser ungeheuersten aller Umkehrungen zu vollbringen!
Ich bin aus Deutschlands Mitte, dort, wo die Eichen stehen,
Wo die alten Lieder klingen, die uns die Väter sangen.
Dort, wo die Flüsse rauschen, wo die Wälder rauschen,
Dort, wo die Herzen schlagen, die für das Vaterland glühen.
Ich bin aus Deutschlands Mitte, dort, wo die Glocken läuten,
Wo die alten Sitten herrschen, die uns die Väter lehrten.
Dort, wo die Felder blühen, wo die Dörfer liegen,
Dort, wo die Seelen weben, die für das Vaterland weben.
Der Lügenbaron von Münchhausen wäre heute bestimmt Politiker!
Sonnenaufgänge sing' ich und Sonnenuntergänge:
Aufgang und Untergang ist das Leben –
Aber einmal dämmern Tage,
Da die Nacht in graue Gräber fiel,
Ewig Sonnenleuchten über alle Welten flutet:
Einmal – und ich lausche in die Nacht,
Und mir ist, der fahle Dämmer trägt
Wie ein zitternd Ahnen fernes Pochen,
Abglanz jener tausend Morgenchöre,
Die der Welten hehrstes Fest umbrausen,
Und ich grüße aus dem Zwang der Nacht
Künftiger Zeiten junge Morgenröten!
Ruhm muss erworben werden,
die Ehre hingegen braucht bloß nicht verloren zu werden!
Ein Sklave, der mit seiner Lage zufrieden ist, ist doppelt Sklave,
weil nicht nur er selbst, sondern auch seine Seele in Knechtschaft ist!
Ich nahm den Stab zu wandern,
Durch Deutschland ging die Fahrt,
Man pries mir ja vor andern
Der Deutschen Sinn und Art.
Dem Lande blieb ich ferne,
Wo die Orangen glühn;
Erst kennt ich jenes gerne,
Wo die Kartoffeln blühn!
Französisch klingt wie ein elegantes Streichorchester,
Italienisch hat mehr Cello dabei und sonores Blech.
Aber die deutsche Sprache ist ein Orgelspiel!
Eh daß der Bauer untreu wird.
eh muß die Erd vergehen,
daß er kein festen Stand mehr findt,
seinen Mann im Streit zu stehen.
Eh daß der Bauer untreu wird,
müssen die Stern zerbrechen,
daß für den Bauern kein Licht mehr ist,
zu rechten und zu rächen.
Eh daß der Bauer untreu wird,
eh muß er selbst verderben ---
doch Bauerntreu und Bauernstolz
sind stärker als das Sterben!
Was schauest du so trübe
in diese Welt hinaus,
als sei's mit Lust und Liebe,
Mit Fried und Freuden aus?
Blick fest dem Feind ins Auge,
der dir den Unmut weckt;
sei nicht ein Kind, das abends
des Laubes Rascheln schreckt.
Wenn an dem Frühlingshimmel
die Donnerwolke zieht,
erschallt jenseits des Wetters
im Blau der Lerche Lied.
So schüttle ab die Seele
den Staub der Welt so schwer,
und bade ihre Schwingen
im Schönheits-Strahlenmeer!
Nein, mein Freund, legen Sie diese Eigenliebe ab, die Ihnen vortäuscht, der Himmel sei unaufhörlich mit Ihrer Erhaltung beschäftigt, und prägen Sie sich fest ein, daß die Natur sich nicht um Einzelwesen kümmert, sondern nur um die Art;
Diese soll nicht untergehen!
Nun schließt sich bald der Ring, die Tage enden;
Mein Heimatland, ich kehr zu dir zurück.
Ganz still und leis’ will ich dir wiedergeben
Mein Herz und all mein reiches, schönes Leben.
Denn ich bin fertig, all die goldnen Ähren
Sind ausgereift und harren auf den Schnitt.
So gönn’ mir du, daß man zur Ruh mich bette,
Mein Heimatland, die letzte Schlummerstätte.
Ich liebte so die Blumen und die Sterne,
Den grünen Wald, der Vöglein süßen Sang,
Das große Leuchten in der weiten Ferne,
Der Meereswellen heimatlichen Klang.
Ich geh’ nun fort, doch laß ich euch hinieden
Das ewge Licht und heilgen Frieden!
Es braust ein starker Sturm Umher
Fällt Lichtmast, Baum und Zaun
Doch du stehst fest wie Felsgestein
Gar bis zum Morgengraun'.
Es nagt der kalte Frost so scharf
Lähmt stärksten Wasserfall.
Doch du schreitest
Zur Tür heraus
Trotzig wie Schildenwall.
Es bringen graue Wolken nur
Regen in Hüll' und Füll'
Doch du gehst ohne Unterlass
Den Pfad zu deinem Ziel.
Es brennt die Sonn'
Erbarmungslos
Und trocken bis es
Dürrt
Doch du bist wie das Blätterdach
Das Schatten spendend schirmt.
Es kommt ein Bote
Schnell herbei
Schlimm Kunde er
Dir bringt
Die Knie zittern
Und du spürst
Bist nur ein Blatt im Wind...
Sie ruhen nicht eine Sekunde,
sie zauberten Stunde um Stunde
Glück in unsere vier Wände –
Mutter deine Hände.
Sie waren oft abends sehr müde,
doch immer noch wach voller Liebe
und bereit zu jeglicher Spende –
Mutter deine Hände!
Es ist als Mensch deine heilige Pflicht,
den Tieren, die dir ihr Dasein weihn,
ein gütiger, milder Schutzherr zu sein.
Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du,
das Tier hat Freude und Schmerz wie du,
das Tier hat ein Recht zu leben wie du.
Nicht viel sind dir, Mensch, der Tage gegeben,
doch kürzer noch ist des Tieres Leben.
Und muß es dein armer Sklave schon sein,
in dunkler Nacht wie im Sonnenschein,
und opfert es dir seine Kraft und Ruh,
und wendet dir all seine Neigung zu,
oder flieht es dich angstvoll, weil es ihm scheint,
du seiest sein allergrößter Feind,
o, sei sein Schutzherr! Es kann nicht klagen
den Schmerz, kann dir seinen Dank nicht sagen,
o, sieh sein flehendes Auge an,
es blickt eine verwunschene Seele dich an!
Laß sie man ruhig so weitermachen.
Eines Tages wird die Reaktion schon kommen und das Niedersachsenblut sich melden.
Dann findet sich auch der Führer.
Das innerste Wesen eines Volkes läßt sich auf die Dauer nicht unterdrücken!
In allem Schatten solltet ihr endlich einmal anfangen, euch richtig und herzlich zu freuen.
Ganz still und heimlich müßt ihr dem Glanz der Freude Raum geben.
Im Sonnenschein wird alles Volk jauchzen, in der Sonnenlosigkeit können's nur die Sonnenkinder.
Also solltet ihr, statt traurig und verzweifelt zu sein, einmal alle die zerstreuten Lichtstrahlen, in euch selbst sammeln und in euch aufnehmen und in allem Dunkel die wandelnden Vertreter des Sonnenscheins sein!
Es gibt überhaupt keinen Grund, daß wir nationale Gefühle oder Symbole verbergen.
Was haben wir verbrochen, daß wir nicht zeigen können, daß wir Deutsche sind?
Deutsches Herz,
verzage nicht!
Thu, was dein
Gewissen
Spricht!
Kriegsstürme durchbrausen die weite Welt,
Ein Jung-Germane die Wache hält,
Scharf späht er hinüber in`s feindliche Land,
Dann faßt er die Keule mit starker Hand:
Ihr wollt uns vernichten –
Ihr glaubt uns in Not –
`Ran denn! – Es gilt!
Sieg oder Tod!
Die Lehre von der Spaltung in Westdeutschland und Ostdeutschland ist irrig, falsch und verrucht.
Es ist eine Lehre von einem bösen Feind ausgegangen.
Es gibt ein Westdeutschland und es gibt ein Ostdeutschland wie es eine rechte und eine linke Hand am Menschen gibt.
Aber der Mensch ist eins und hat nur einen Sinn und ein Herz, und Deutschland ist ein und soll nur einen Sinn und ein Herz haben!
Soll unser Muttersprache Fluß
versumpfen und verstocken,
Weil ihm den eignen Lauf versperrt
der Wust von fremden Brocken?
Fleiß ziert Deutschland, wenn es nähret,
treu ist Deutschland, wo es wehret,
groß ist Deutschland, wenn es lehret,
Pflug und Schwert und Buch es ehret!
Dich vor allem, heilige Muttersprache,
Preis ich hoch; denn was mir an Reiz des Lebens
Je gewährt ein karges Geschick, ich hab es
Dir zu verdanken.
Spröde schilt der Stümper dich nur; mir gabst du
Alles; arm an eigenen Schätzen bin ich,
Doch verschwenderisch wie ein König schwelg ich
Stets in den deinen.
Mancher Völker Sprachen vernahm ich; keine
Ist an Farbe, plastischem Reiz, an Reichtum,
Wucht und Tiefe, keine sogar an Wohllaut
Ist dir vergleichbar!
Einen Kampf gewinnt man nicht allein durch die Bereitschaft zu sterben,
sondern durch die Bereitschaft zu kämpfen!
Als ich einmal eine Spinne erschlagen,
Dacht ich, ob ich das wohl gesollt?
Hat Gott ihr doch wie mir gewollt
Einen Anteil an diesen Tagen!
Laßt vergehen, was vergeht!
Es vergeht, um wiederzukehren,
Es altert, um sich zu verjüngen,
Es trennt sich, um sich inniger zu vereinigen,
Es stirbt, um lebendiger zu werden!
Singe, wem Gesang gegeben,
In dem deutschen Dichterwald!
Das ist Freude, das ist Leben,
Wenn's von allen Zweigen schallt.
Nicht an wenig stolze Namen
Ist die Liederkunst gebannt;
Ausgestreuet ist der Samen
Über alles deutsche Land.
Deines vollen Herzens Triebe,
Gieb sie keck im Klange frei!
Säuselnd wandle deine Liebe,
Donnernd uns dein Zorn vorbei!
Singst du nicht dein ganzes Leben,
Sing doch in der Jugend Drang;
Nur im Blütenmond erheben
Nachtigallen ihren Sang.
Kann man's nicht in Bücher binden,
was die Stunden dir verleihn,
Gieb ein fliegend Blatt den Winden!
Muntre Jugend hascht es ein.
Fahret wohl, geheime Kunden
Nekromantik, Alchymie.
Formel hält uns nicht gebunden
Unsre Kunst heißt Poesie.
Heilig achten wir die Geister
aber Namen sind uns Dunst;
Würdig ehren wir die Meister,
aber frei ist uns die Kunst!
Nicht in kalten Marmorsteinen,
nicht in Tempeln dumpf und tot,
In den frischen Eichenhainen
Webt und rauscht der deutsche Gott.
Kam ein kalter Wind aus östlichen Bezirken,
schüttelte am Weg die weißen, schlanken Birken-,
dunklen, schweren Sang aus Rußlands weiten Steppen
hört' ich ihn durch meine stille Heimat schleppen,
Westwind brachte herben Ruch vom Haff und Meere
Nebel und der Regenwolken schwarze Heere, —
klang aus ihm wie wanderfroher Wellen Brausen
und gestraffter Segel helles, hartes Sausen.
So bedrängt von großen, fremden Einsamkeiten,
so verlockt von abenteuerlichen Weiten,
lagst du, Heimat, eingeengt auf schmalem Raum,
lag ich, Knabe, in des Werdens wirrem Traume,
Wärme warst du, Glück und ewig neues Wunder,
Haus und Hecke, Bank und blühender Holunder
aber hinter deinen nahen, offnen Grenzen
winkte unbekannter Länder Märchenglänzen,
Durch der Tage Fülle und geschwellte Süße
liefen ruheloser Winde wunde Füße,
riefen Sehnsucht und ein nimmermüdes Fragen,
bebte einer Daina scheu verhalt'nes Klagen.
Ach, ich ging wie blind durch deinen bunten Garten,
trug in mir ein qualvoll friedeloses Warten,
barg gespanntes Lauschen auf das Lied der Ferne,
gierig Spähen nach dem Schimmer fremder Sterne.
Aber nun, nach vieler Wege Wahn und Wirrung
und verführten Herzens Irrtum und Verirrung,
brennt in mir des Heimwehs unlöschbares Feuer,
bist du meiner Seele wieder nah und teuer.
Doch ich steh' vor deinen hart verschloss'nen Toren,
ewig bist du, Heimatland, für mich verloren,
Sturm der Zeit hat dich dem Mutterland entrissen,
und ich wandle in des Leides Finsternissen.
Als vor 700 Jahren
Die Preußen noch die Prussen waren,
Da sprach man hier nicht deutsch nicht' russisch,
Sondern einfach altes Prussisch.
Die Sprache ist verschwunden jetzt;
Gesprochen wurde sie zuletzt
Um fünfzehnhundert ungefähr,
Und danach hört man sie nicht mehr.
Zwar spricht man heute noch masurisch
Vier Nehrungsdörfer sprechen kurisch,
Und oberdeutsch und platt am Strand, '
Selbst litauisch am Memelland,
Doch von der Prussensprache her
Gibts keine 100 Worte mehr.
Die Worte mit der Endung odder "
Wie Koddcr, Schnodder und Lachodder,
Auch Schiossel, Schlorren und Spirkuks
Und Wruckcn, Lorbas oder Dups,
Auch kalibratsch und plauksch ' und Plön
Die kannten unsre Väter schon.
Namen die mit nick" beschließen
Gehören ebenfalls zu diesen;
Auch Perbandt, Killgis und Kainein,
Das sollen alte Preußen sein;
Auch der gewalt'ge Gott Perkun,
Läuft heut' als Eigenname rum.
Nun haben diese Worte kaum
Verlassen ihren Ursprungsraum.
Berlin sagt allerdings noch schnodderig",
Und wenn wem mies ist, ist ihm koddrig", —•
Und wird jetzt eifrig protestieren:
Die Worte wären doch die ihren! —
Der große Bruder irrt sich sehr,
Denn odder " kommt vom Osten her!
Doch ein Wort machte die Karriere —
Auch dem Objekt " gereichts zur Ehre —
Es handelt sich auch um was Rechtes:
Um die, die weiblichen Geschlechtes,
Die, — sofern sie unbenannt —
Bei uns Mareilen sind genannt.
Marjellchen ist ein liebes Wort,
Marjellchen hier, Marjellchen dort.
Marjellchen sind kaum 18 Jahre,
Das ist ja g'rad das wunderbare.
Denn ältere man daran kennt,
Daß man sie immer Freilein" nennt.
Marjellchen, das ist Zärtlichkeit,
Marjellchen sind voll Lieblichkeit,
Marjellchen sind stets sehr adrett.
Marjellchen sind auch immer nett.
Marjellchen, das ist unsere Zier,
Wer's anders sagt, ist nicht von hier!
Marjellen gibt es groß und klein,
Von zwei Jahr'n ab stuft man sie ein.
Ist eine blond, die Augen hell,
Dann setzt man trauste " vor Marjell.
Und ist so'n Mädel gut im Stand,
Dann sagt man drugglig" hier zu Land,
Und ist sie sichtbar aufgeweckt.
Man sie als Spirkuks gerne neckt;
Ist sie zerfahren, sagt man schnell:
Das ist 'ne schoßliche Marjell!
Doch geht sie mit 'nem Schmisser " aus,
Und kommt nicht rechtzeitig nach Haus,
Dann sagt man luchtern" zu Marjell
Und schreitet zur Verlosung schnell;
Nein! zu frommen Klosterfrau'n
Eignen sich Marjellen kaum! —
Ganz einerlei, wie dem auch sei,
Die Maische, ist die Frau vom Mai.
…keiner weiß wo es anfängt, keiner, wo es aufhört.
Es hat keine Grenzen in dieser Welt…
Man hat es im Herzen oder… man findest es nirgends und nie…
Es erfordert einen hohen Grad der Meisterschaft,
das Schwert der Wahrheit gegen sich selbst zu richten,
um sich von der eigenen Verblendung zu befreien!
Wenn ich an die Wälder und Seen Ostpreußens denke, an die weiten Wiesen und alten Alleen, dann bin ich sicher, daß sie noch genauso schön sind wie damals, als sie mir Heimat waren. Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben, ohne zu besitzen.
Wo einer denkt, entsteht ein kleiner Funke,
Wo tausend denken, wird daraus ein Licht!
Ein Tröpfchen Wasser reicht noch nicht zum Trunke,
Und ein Erkenntniskorn genügt noch nicht.
Erst wenn dasselbe viel Millionen fühlen,
Erst wenn uns allesamt ein Ding bewegt,
Kann unser Handeln jenen Wert erzielen,
Der die Gewähr für beßre Zukunft trägt.
Aus der Gemeinschaft muß Erlösung kommen,
Denn sie allein befruchtet unsern Geist,
Aus ihr hat mancher schon die Kraft genommen,
Die Mauern und Gebäude niederreißt.
Wo einer schreitet, geht sein Schritt verloren,
Wo tausend schreiten, ist ihr Gang voll Wucht,
Drum haben wir uns unlösbar verschworen
Und fügen uns in Ordnung, Sinn und Zucht!
Wess' Brot ich esse, dess' Lied ich sing'.
Die Herren essen das Brot der Preßfreiheit,
kein Wunder,
daß sie ihr zu Ehren die heftigsten Hymnen singen!
Wenn die Welt Gottes Schöpfung ist – und wessen Schöpfung sollte sie sonst wohl sein –, müssen die Naturgesetze, nach denen das All des Stirb und Werde sich verwandelt und entwickelt, göttliche Gesetze sein. Die Gesetze, die in dieser Gesetzmäßigkeit für uns Menschen von besonderer Gültigkeit sind, sind aber die Gesetze, die unsere Erbwelt und unsere Umwelt gestalten. Deshalb ist für uns die Rassenerkenntnis die höchste Erkenntnis. Deshalb steht aber auch die wissenschaftliche, politische und weltanschauliche Pflege der Naturkunde und der Lebenskunde für uns an erster Stelle. Auf ihr muß sich ja alles andere aufbauen. Wenn für uns also das Leben, die Rasse, die Arbeit, die Natur, die Heimat hohe und höchste Werte sind, dann nicht aus Willkür, sondern weil über alle diese Dinge der Weg zu Gott, zum Sinn des Lebens, zu einer lebensgerechten Ordnung, Sittlichkeit und Gläubigkeit führt.
Wenn der Reichsgedanke aus der Vorstellungswelt deutscher Menschen zu weichen drohte,
begann eine Schreckenszeit geistiger und seelischer Verwirrung,
eine Zeit des Chaos, der Richtungslosigkeit!
Der Herbstwind fährt übers Stoppelfeld,
Er weht über Acker und Brache.
Ein neues Jahrtausend beginnt in der Welt,
Du schlafendes Deutschland erwache!
Der Papst hockt in Rom auf seidenem Thron,
es hocken bei uns seine Pfaffen.
Was hat einer deutschen Mutter Sohn
Mit Papst und mit Pfaffen zu schaffen?
Man hat unsre Ahnen als Ketzer verbrannt,
der heuchelnden Kirche zur Ehre.
In Asiens Wüsten, im jüdischen Land,
Verbluteten deutsche Heere.
Rot floß die Aller von Sachsenblut,
Die Stedinger wurden erschlagen.
Als Ablaß wurde der Bauern Gut
Von Mönchen ins Welschland getragen.
Die Zeit verging - doch der Pfaffe blieb,
Dem Volke die Seele zu rauben.
Ob er's römisch oder lutherisch trieb,
Er lehrte den jüdischen Glauben.
Doch nun sind die Jahre des Kreuzes vorbei,
Das Sonnenrad will sich erheben.
Wir werden aus eigener Kraft nur frei,
Dem Volke die Freiheit zu geben.
Wir brauchen zum Himmel die Mittler nicht,
Uns leuchten ja Sonne und Sterne;
Und Blut und Schwert und Sonnenlicht,
Sind Weiser in jegliche Ferne.
Alle Heimlichkeiten eures Grundes sollen an's Licht;
und wenn ihr aufgewühlt und zerbrochen in der Sonne liegt,
wird auch eure Lüge von eurer Wahrheit ausgeschieden sein!
Aus den schicksalsdunklen Tiefen
Tritt ein Volk den Marschweg an.
Hornruf weckte, die da schliefen,
Und ein neuer Tag bricht an.
Feuer lodern,
Brände leuchten,
Herzen finden sich zur Tat.
Über Trümmern
Morscher Zeiten
Wächst der Zukunft
Kämpferstaat!
Eine der besten Energiequellen ist
stolz
auf die eigene Leistung zu sein.
Ich bekenne mich zu meiner Muttersprache.
Immer weniger Menschen beherrschen sie.
Aber beherrschen heißt ja nicht, fehlerlos schreiben.
Beherrschen heißt, sich ihrer Möglichkeiten, ihres inneren Reichtum zu bedienen wissen.
Das aber ist eine lebenslange, beglückende Aufgabe!
Ich glaube und bekenne:
daß ein Volk nichts höher zu achten hat als die Würde und Freiheit seines Daseins;
daß es diese mit dem letzten Blutstropfen verteidigen soll;
daß es keine heiligere Pflicht zu erfüllen, keinem höheren Gesetz zu gehorchen hat;
daß der Schandfleck einer feigen Unterwerfung nie zu verwischen ist!