Sitte ist die im Leben eines Volkes sich bildende, verpflichtende Gewohnheit. Im Leben des Volkes kommt von selbst die durch die Bedingungen des Gemeinlebens postulierte Ordnung zur Geltung und diese als Richtung!
Jahr: 1892
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! https://t.me/deutschedichter
Sitte ist die im Leben eines Volkes sich bildende, verpflichtende Gewohnheit. Im Leben des Volkes kommt von selbst die durch die Bedingungen des Gemeinlebens postulierte Ordnung zur Geltung und diese als Richtung!
Nur wer dich kennt,
Nur wer die Runen gelesen,
Die Gottes Hand in dich schrieb,
Kennt seines Lebens allgültig Gesetz.
Nur wer auf deiner Erde gelegen,
In traumloser Nacht
Die Seele den ewigen Sternen verbunden;
Nur wer in deine Erde Samen geworfen,
Wer dich umgrub mit Harke und Spaten,
Wer mit dem Pflug deinen Leib zerbrochen,
Wer dich feierte auf unendlichen Sonnenwanderungen,
Wer sein Blut in dich schüttete,
Bei der Ernte seinen Schweiß in deine Furchen geträufelt,
Nur der hat ein Recht, dich sein Eigen zu nennen,
Dich, Heimat, zu rufen,
Daß du ihr beistehst
In den Stunden der großen, unendlichen Not,
Die über die einzelnen kommt und über die Völker,
Wo sie keine Freude mehr haben und keine Hilfe,
Wo kein Heil winkt und kein Morgen;
Wo immer nur Nacht ist und Nacht,
Nacht ohne Sterne, Nacht ohne Antwort,
Wo immer nur zurückkehrt der Ruf,
Der Hilferuf, den keiner hört.
Nur wer diese Not erfahren und dich gefunden,
Deine Antwort vernommen und die Tröstung
Verspürt deiner unsäglichen Stimme,
Die Kraft empfangen aus deiner Gewalt,
Nur der darf nennen: mein Land,
Heimat und Hort seines Lebens,
Nur dem ist verstattet, daß er stolz sich bekenne
Zu dir, als Quell seines Blutes!
Ein Esel, grau und ziemlich schäbig,
die Ohren lang, das Hirn sehr klein,
und in der ganzen Art behäbig,
der wollte gern ein Rennpferd sein.
Er blickte traurig und mit Klagen
auf einen schönen Vollbluthengst;
der durfte stolze Reiter tragen,
das kränkte diesen Esel längst.
Wie das für einen Esel üblich,
war er im Denken da nicht faul,
wo er sein Schicksal fand betrüblich;
er sprach deshalb zum Vollblutgaul:
Ich will mit dir nach Hause gehen,
du siehst, daß mich der Neid verzehrt,
laß mich in deinem Stalle stehen,
dann werd` ich auch ein edles Pferd!
Der Esel blieb im Pferdestalle
ein Esel –- was er nicht kapiert--,
was häufig auch in solchem Falle
dem homo sapiens passiert!
Unbekannt
Unbekannt
Als Deutschland stürzte, waren wir noch Knaben.
Wir waren jung, und hatten kein Panier.
Der Sieg lag draussen vor dem Feind begraben.
Deutschland war Nacht. Und Deutschland waren wir.
Wir fielen mit im Schmerz des jähen Falles,
und waren mit zertrümmert und zerschellt
und liebten Deutschland, Deutschland über alles,
und hatten nichts mehr lieber in der Welt.
Doch da das Volk, das dämmernde, das fahle,
noch zagend zittert und verwundert steht,
bauen wir der Treue eine Kathedrale,
die ragend über dem Jahrhundert steht.
Ein Winzer, der am Tode lag,
Rief seine Kinder an und sprach:
"In unserem Weinberg liegt ein Schatz.
Grabt nur danach!" -
"An welchem Platz?"
Schrie alles laut den Vater an.
"Grabt nur!"...
Oh weh, da starb der Mann.
Kaum war der Vater dann im Grab,
So grub man, daß den Schatz man hab.
Mit Hacke, Schüpp und Spaten ward
Der Weinberg um und um gescharrt.
Kein Klumpen, der ruhig blieb.
Man warf die Erde gar durchs Sieb
Und zog mit Harken kreuz und quer
Nach jedem Steinchen hin und her.
Allein, man keinen Schatz aufgespürt,
Und jeder hielt sich angeführt.
Doch kaum erschien das nächste Jahr,
So nahm man mit Erstaunen wahr,
Daß jede Rebe dreifach trug.
Da wurden erst die Söhne klug
Und gruben nun jahrein, jahraus
Vom 'Schatze' immer mehr heraus!
An unsrem Wege standen nicht Paläste.
Wir wurden arm geboren. Unsre Not
verdrängten keine lauten Freudenfeste.
Uns ward das Los gegeben: Schaffen oder Tod.
Da ward ein Glaube uns an hohe Sendung,
ein reines Feuer ward in uns entfacht.
Wir wußten: Dieses Niederganges Wendung
wird nur von opferndem Geschlecht gebracht.
Dem Volk, dem Land, der Stunde zu gehören,
gelobten wir und beteten das Licht
herab mit Schwielenhänden, die uns ehren.
Die kleinste Tat war gern geübte Pflicht.
Doch beim Gesang der grünen Wipfelkronen,
beim leisen Zittern heller Birkengerten
erlernten wir, daß unsre harten Fronen
des Segens großer Taten nicht entbehrten.
Wir wurden unter vielen Hammerschlägen
stahlhart und groß, das Schwere zu vollbringen:
Das Leben nicht nach Glück und Gunst zu wägen
und mit dem Licht der Tat die Not zu zwingen.
Sagt mir nur alle die Fehde an!
Ich siege, weil ich glauben und kämpfen kann!
Was du sagst, verweht im Wind.
Nur was du tust, schlägt Wurzeln.
Wozu sollen wir immer Fremde nachahmen,
als ob wir Griechen oder Römer wären?
Laßt uns unsere Menschen
nach unserer Gestalt malen,
ohne poetische Farben aus einem
fremden Himmelsstriche zu holen.
Nur die Reinen können sich getrauen,
ihre Seelen letztem Dienst zu weih'n,
nur die Reinen dürfen weiterbauen
und Gestalter unsres Schicksals sein.
Wer sich prüft und aufrecht hat befunden,
der ist Aug' in Auge schon vermählt,
reift entgegen hohen Sommerstunden,
baut entschlossen eine neue Welt.
Wer sich bindet, hat sich schon verloren,
tritt als Glied in eine Kette ein;
doch zu Hohem ist er auserkoren:
Korn und Sämann seinem Volk zu sein!
Wolkenschatten
Huschen mit gespenstischem Fluge
Lautlos über die Hünengräber. . . .
Asen der Asgard, herrscht ihr nicht mehr?
Leuchtet dort in den Abendwolken
Nicht eure Burg?
Flammt nicht mehr der Strahl des Blitzes
Götterbewunderung zu uns herab?
Fühlen wir im Quellgeriesel,
Im Adlerfluge,
Im Blicke der Frau
Euer Walten nicht heut wie einst?
Höre im Winde nicht heut wie je
Götterstimmen die Priester.
Deutende Dichter?
Ja, wenn christliche Liebe
Auch im Munde kümmerlich lebt:
Ihr allein, Verleugnete,
Thront im Herzen,
Götter der Kraft!
Der Maler soll nicht bloß malen,
was er vor sich sieht,
sondern auch was er in sich sieht.
Sieht er aber nichts in sich,
so unterlasse er auch zu malen,
was er vor sich sieht.
Sonst werden seine Bilder
den Spanischen Wänden gleichen,
hinter denen man nur
Kranke und Tote erwartet.
Unbekannt
Unbekannt
Wer sich an die Phantasie der Menschen wendet,
wird immer den besiegen,
der auf ihren Verstand einwirken will.
Ihr nennt mich Menschenfeind,
Weil ich Gesellschaft meide.
Ihr irrt euch,
Ich liebe sie.
Doch um die Menschen nicht zu hassen,
Muß ich den Umgang unterlassen.
Natur und Musik können anrühren und bewegen,
trösten und stärken,
uns zu den Wurzeln führen,
über uns hinaus
und zu uns selbst.
Ich habe seit einem Monat hier die Gedanken Gottes studiert und habe erkannt, wie sie so lieblich und groß sind. Ihr Charakter ist ein episches Idyll. Die Saiten der homerischen und ossianischen Harfen klingen mir noch auf allen Höhen und von den Küsten entgegen; doch sind sie verklärt durch den Tod als ein ewiges Wort auf jenem hohen Kreideufer in seiner erhabenen Formation und heiligen Stille.
Vergeßt nicht die Geschichte, die euch lehrte, daß selbst hochbegabte Völker nach dem Zerfall ihrer Familien untergingen, daß ihre Länder und Kulturschätze zum Raube fremder Einwanderer wurden. Es gibt keine deutsche Geschichte und Zukunft ohne ausreichendes deutsches Blut. Auf die Kinder unseres Blutes kommt es an! Wenn das Blut unser einziger, wahrer Reichtum ist, dann sind die gesunden, kinderreichen Familien die größten Schatzkammern unseres Volkes, und die Kinder die Träger und Sicherer lebendiger Ewigkeit. Familienpflege ist immer zugleich auch Dienst am Volke, Sorge und Wille zur gesicherten Zukunft gesunder Geschlechter! Die endgültige Zerstörung der Familie würde das Ende jedes höheren Menschentums bedeuten!
Das starke Blut der germanischen Bauern und Krieger, der Recken und Helden der Völkerwanderung, der edlen Ritter und mächtigen Könige aus der Glanzzeit des Ersten Reiches lebt in dir.
In dir ist das Blut der Sänger und Dichter der Volkslieder und Heldensagen, der Meister, die Dome erbauten, und der Maler und Bildschnitzer unsterblicher Kunstwerke.
Das Blut der Bürger lebt in dir, der reichen und stolzen Erbauer der Städte und Burgen, der kühnen Kaufleute und Hanseaten, die den deutschen Namen in alle Welt trugen.
In dir pulst auch das Blut der Siedler, die nach Ostland zogen und mit Schwert und Blut dem Reiche neues Land gewannen.
Aber ebenso ist in dir das Blut der armen und geknechteten Bauern, die in furchtbaren Aufständen sich gegen Knechtschaft und Herrenwillkür erhoben.
Und es lebt das Blut der Freiheitskämpfer von 1813 in dir, die die napoleonischen Ketten zerbrachen und das Vaterland retteten.
In dir ist das Blut der Helden des Weltkrieges, die in den Gräben und Trichtern Frankreichs, in den Ebenen Rußlands, auf den Felsen der Alpen oder in den Wüsten Afrikas ihr Leben für Deutschland hingaben.
Kämpfe auch du für die Zukunft dieses Blutes! Im Blute deines Volkes bist du unsterblich.
Eine dunkle Gemeinschaft sind wir von Lebenden, Toten und Kommenden, Kind!
Immer, wie durch die Welt ein Herz, schlägt deines Volkes Blut in dir, in dieser Erde Erz, nimmer entgehst du ihm.
Und eine dunkle Gemeinschaft sind wir von Lebenden, Toten und österlich Auferstehenden, Kind!
Unbekannt
Kein Parteigeist je entweihe,
Keine Zwietracht je entzweie
Söhne eines Vaterlands!
Wo das Volk keine Stimme hat, steht's auch um die Könige schlecht, und wo die Könige kein Ansehen haben, steht's schlecht um das Volk!
Wir erleben augenblicklich alle Schwankungen und Widersprüche einer Übergangszeit.
Eine Kultur liegt im Sterben, und die Keime einer neuen sind kaum sichtbar!
Es lebe ewig deutscher Mut
Als Ausdruck von Germanenblut,
Der sich im echten Mann erweist
Und Herz und Leib zusammenschweißt.
Für's Vaterland und deutsches Blut,
Für Ehre und für Hab' und Gut,
Für Arbeit und des Fleißes Schwung
Und stets für Gleichberechtigung.
Ein Führer weist den deutschen Aar
Den Weg zu ihr, die ihn gebar,
Die Hand zur Sonne aufgezeigt, -
Der Adler schwingt, der Adler steigt.
Die Trommel wirbt, der Marschall grüßt,
Die Deutschenfahne wird gehißt,
Der langersehnte Tag bricht an,
Und Deutschland sieht auf seinen Mann.
Sieht auf den Helden, der befreit,
Hat nur noch stets zum Handeln Zeit;
Die Kette klirrt, wir werden frei
Und sind mit Jubel auch dabei!
Welche Begierde fühl ich, mich in den unendlichen Luftraum zu stürzen, über den schauerlichen Abgründen zu schweben und mich auf einen unzugänglichen Felsen niederzulassen. Mit welchem Verlangen hol ich tiefer und tiefer Atem, wenn der Adler in dunkler, blauer Tiefe unter mir über Felsen und Wäldern schwebt...
Nun noch einmal, wackre Zecher,
füllet einmal noch die Becher,
füllt sie schäumend bis zum Rand:
Dieser letzte Becher allen,
die als Opfer sind gefallen
für das heißgeliebte Vaterland!
Selig, die den Tod gefunden
unter Leichen, unter Wunden
auf dem offnen Siegesplan!
Diese wohl sind zu beneiden,
denn sie durften hoffend scheiden,
eh′ die Schmach sie unsrer Tage sahn.
Doch mit schwerverhaltner Träne
wir gedenken auch an jene,
die der Kerker uns entrafft;
die wie Blumen tun im Sande,
welkten in dem Druck der Bande,
in dem Elend der Gefangenschaft!
Oder die in öder Ferne,
unter fremdem, kaltem Sterne,
einsam starben und verbannt!
Die in Sehnsucht sich verzehrten,
die den letzten Blick noch kehrten
nach dem teuren, undankbaren Land! -
Schweb, o schweb mit leisen Flügeln,
schweb, o Lied, zu allen Hügeln,
wo der Teuren Asche ruht:
Sie auch sind für uns gestorben,
sie auch haben mitgeworben
für des Lebens allerhöchstes Gut.
Sag, daß, wie in ihren Tagen,
auch noch jetzt die Herzen schlagen
für die Freiheit stolz und heiß;
sag, daß, ähnlich ihrer Tugend,
auch noch heute Deutschlands Jugend
für das Vaterland zu sterben weiß! -
Horch, welch Brausen in den Lüften!
Aus den Gräbern, aus den Grüften
Flammen schlagen hell hervor:
Kampfplatz ist die Welt geworden,
Schrecken faßt die feilen Horden,
und der Freiheit Sonne schwebt empor!
Sklav' der Gewohnheit, wann wirst du erwachen?
Die Herrschaft ist schlimmer als des Instinkts, der dich zwingt, ungeliebt Übel zu tun!
Unbekannt
Aber daß ein Baum groß werde,
dazu will er um harte Felsen
harte Wurzeln schlagen!
Jetzt wär es Zeit, daß Götter träten aus
bewohnten Dingen...
Und daß sie jede Wand in meinem Haus
umschlügen. Neue Seite. Nur der Wind,
den solches Blatt im Wenden würfe, reichte hin,
die Luft, wie eine Scholle, umzuschaufeln:
ein neues Atemfeld. Oh Götter, Götter!
Ihr oftgekommenen, Schläfer in den Dingen,
die heiter aufstehn, die sich an den Brunnen,
die wir vermuten, Hals und Antlitz waschen
und die ihr Ausgeruhtsein leicht hinzutun
zu dem, was voll scheint, unserm vollen Leben.
Noch einmal sei es euer Morgen, Götter.
Wir wiederholen. Ihr allein seid Ursprung.
Die Welt steht auf mit euch, und Anfang glänzt
an allen Bruchstellen unseres Mißlingens....
Ende August – und sie ist da,
die erste Herbstzeitlose,
die am Waldrand blüht;
die grünen Blätter werden langsam
rot und gelb und braun.
Kaum noch ein Schmetterling,
der sanft von einer
zu der andern Blume zieht,
kaum noch ein fröhlich Amsellied.
Die Welt wird wieder merkbar leiser,
wenn jetzt der Sommer geht,
ganz sachte geht.
Wenn Nebel kreisen
und wie ein Streicheln dieser Wind
über die Felder und das Haar uns weht.
Wenn nach und nach
der Sommer geht…
Erst seit ich die Hunde kenne,
kenne ich die Menschen!
Volksfeste sind notwendig; sie waren, seit Völker bestehen, ein mächtiges, prächtiges, weitreichendes Mittel, den einzelnen Stämmen die Zusammengehörigkeit zu einem untrennbaren Ganzen zu versinnlichen, und was kann es Erhabeneres, Ermutigenderes geben, als wenn die kolossale Menge, die von nah und fern aus allen Gauen zusammengeströmt ist, aufwogt in Freuden bei den Gedanken des Vaterlandes!
… Jäh abgerissen mutet uns ihr Hiersein an, quälend irrsinnig, und wir zweifeln an einer Ordnung, die alles sinnvoll umfängt. Und doch: was wissen wir von jenen, die so jung sterben? Ihr Dasein war ein verklärtes Schauen in das sie Umgebende hinein, war in allem ein Wittern von Zukunft, ein Brausen, Krafthinschenken, das keine Zeit ließ zu stiller Betrachtung oder gar zu einem Blick zurück. … Es soll nicht gesagt sein, daß es das nicht gäbe: sichtbar für solche Erfüllung steht Goethe vor uns; aber daneben wissen wir jene, die wir uns nur als Jünglinge denken können, Hölderlin, Büchner, Lenz, Novalis, und nicht ohne Grund geht von ihren Stirnen ein Leuchten aus, das Altgewordene nie besaßen. …
Der Theolog befreit dich von der Sünde, die er selbst erfunden; der Jurist gewinnt dir deinen Prozeß und bringt deinen Gegner, der gleiches Recht hat, an den Bettelstab; der Medikus kuriert dir eine Krankheit weg, die andere herbei.
Der Bauer vom Riedhof fand ein Schwert,
Verrostet, tief unten im Moor,
Er rieb es blank und hielt es wert
Und hing es auf am Tor.
Und als der Bauer im Sterben lag,
Da raunten die Nornen ihm zu:
Den Ältesten ruf vor dem neuen Tag,
Dann gehe zur ewigen Ruh.
Und laß ihn schwören auf das Schwert,
Daß er immer zum Hofe hält
Und heilig bleiben Haus und Herd
Und Sitte und Recht nicht fällt.
Wenn einst den Schwur der Erbe bricht,
Dann glänzt das Eisen nicht mehr,
Das Schicksal geht über ihn zu Gericht,
Das Urteil wird hart und schwer.
Das Wort ward erfüllet seit der Zeit.
Die Waffe blieb rein und blank,
Und bargen die Stunden auch Not und Leid,
Der Acker bot fruchtbar den Dank!
Unbekannt
Über die Verfälschung der Vergangenheit eines Volkes führt der sicherste Weg zur Vernichtung seiner Zukunft!
85 Pfund
wog die Leiche
des großen Königs.
Ein kleines Häuflein
Knochen, Fleisch und Sehnen.
Dazu auf Samt
ein paar Orden,
der Degen
und der Krückstock.
Finis?
Oh, noch lange nicht!
Weil das Wort lebt,
vom ersten Diener
des Staates
und das Beispiel,
welches mehr wiegt.
Die Überzeugung ist des Mannes Ehre,
Ein golden Vlies, das keines Fürsten Hand
Und kein Kapitel um die Brust ihm hängt.
Die Überzeugung ist des Kriegers Fahne,
Mit der er fallend nie unrühmlich fällt.
Der Ärmste selbst, verloren in der Masse,
Erwirbt durch Überzeugung sich den Adel,
Ein Wappen, das er selbst zerbricht und schändet,
Wenn er zum Lügner seiner Meinung wird!
Inflation ist der periodisch wiederkehrende Beweis für die Tatsache,
daß bedrucktes Papier bedrucktes Papier ist.