Es war einmal ein Sagenschatz
Von Ranken wild umwoben
Er war unsrer Ahnen heilger Platz
Darum sei Respekt geboten
Heimat aller göttlichen Wesen
Versteckt zwischen Bach und Stein
Im Wald soll die Seele genesen
So ward und wird es immer sein
Denk’ ich der Heimat, die so ferne,
Denk’ ich dein du schönes Vaterland
Noch einmal möcht’ ich dort so gerne
Mit Freunden gehen, Hand in Hand.
Denk’ ich der Rosen und der Nelken,
Die dort in jedem Garten steh’n,
Möcht’ einmal noch eh’ sie verwelken,
In diese Heimatgärten seh’n.
Möcht’ rasten unter deutschen Eichen
Und träumen süß vom Heimatglück,
Möcht’, ehe ihre Blätter bleichen
Zu meinem Heimatherd zurück.
Möcht’ wieder hören deutsche Lieder,
Die jeder biedre Landmann singt,
Nur einmal hören möcht’ ich wieder,
Das Lied, das tief in’s Herze dringt.
Das deutsche Lied, die reinen Töne,
Der Klang, der weich das Herz durchzieht
Gesungen, ach, von Deutschlands Söhnen ...
Nur einmal noch, sing mir dein Lied!