Hinaus muß der Jüngling ins stürmende Leben,
Denn Einsamkeit bildet, veredelt ihn nicht;
Gedrängt von dem Schicksal muß mutig er streben,
Dann übt er die Kräfte, erprobt seine Pflicht.
Im Umgang mit Menschen, die tadeln und loben,
Dort wird er gezwungen, sich selbst zu beschau'n;
Er wird dort gedemütigt, wird dort gehoben,
Und lernet ertragen, und lernt sich vertrau'n.
So reifet der Jüngling, und kehret er dann
Zurück in die Heimat, dann ist er ein Mann!
Heiliges Wort, hoch über Zeiten und Sternen.
Friede am fremdesten Ort, Trost noch in dunkelsten Fernen.
Schimmernder Spiegel der Welt, da sich im Rahmen der Enge zeitlos dein Antlitz erhält, schön und in lieblicher Strenge.
Bild du aus blühendem Stein, wie auch die Wetter dich trafen.
Schiff meiner Sehnsucht fahr ein - immerzu winkt mir dein Hafen!