Nun brennen die Kerzen wieder
In stiller, heiliger Nacht,
Und die alten vertrauten Lieder
Sind uns wieder erwacht.
Berge und Wiesen und Wälder
Sind wie daheim verschneit,
Draußen läuten über die Felder
Granaten das Lied der Zeit.
Wir träumen uns in die Ferne,
Ferne Heimat hinaus,
Und stehen am Himmel die Sterne,
Ist unser Herz zu Haus.
So hebt uns die eine Stunde
Ganz aus dem harten Gescheh'n,
Als dürften wir all in der Runde
Euch heimlich ins Fenster seh'n.
Leise verklingen die Lieder,
Mögt ihr in Frieden ruh'n
Wir aber gehen wieder
Draußen auf Posten nun!
Deutsche Dichter & Denker
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! https://t.me/deutschedichter
Anfang Juli 1945 war ich, Jahrgang 1929, aus dem für Deutsche eingerichteten und bald berüchtigten Gefängnis in der vormaligen Post in Nesselsdorf in die Walachischen Berge verbracht worden.
Unweit befindet sich heute der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingerichtete Soldatenfriedhof von Walachisch Meseritz.
Ich sollte auf einem Bauernhof Zwangsarbeit leisten.
Der Bauer des Hofes hatte im Krieg Partisanen beherbergt, war aber von Dorfbewohnern verraten worden.
In dieser Gegend lebten nur Tschechen!
Auf der Flucht vor der deutschen Polizei wurde er dann erschossen.
Seine Frau kam als Mitwisserin ins Gefängnis.
Diese Ausgangsposition war zweifellos für ein deutsches Mädchen 1945 denkbar schlecht.
Meine Aufgabe war unter anderem, nach dem frühen Melken der fünf Kühe und einer Ziege den Stall auszumisten, den Mist abzufahren und mit den Tieren und zwei Schafen auf die Weide gehen.
Mit dabei waren immer die beiden Mischlingshunde, die mir sehr zugetan waren.
Wie kalt waren doch diese frühen Morgenstunden in meiner dürftigen Kleidung,
barfuß, später in löchrigen Soldatenstiefeln, die ich auf dem Dachboden gefunden hatte.
Sie boten zum Glück genügend Platz, um sie mit Heu auszufüttern.
Eine freundliche Tschechin hatte mir ein Kopftuch geschenkt, weil sie meinen geschorenen Kopf nicht mehr ansehen wollte.
Weidezäune gab es nicht, man musste beim Weiden immer aufpassen, dass die Tiere nicht davon liefen.
Aber anfangs waren alle mit Fressen beschäftigt, und ich versuchte mich im Gras etwas auszuruhen. Da dauerte es nicht lange und die beiden Hunde kamen und kuschelten sich vorne an mich und bald kam – hätte ich es nicht erlebt, ich würde es nicht glauben – die Ziege, und rums, legte sie sich genau an meinen Rücken.
Hatte sie etwa gefühlt, wie kalt es mir war?
Die Monate vergingen und Weihnachten kam heran.
Ich konnte nicht mehr bei starkem Frost auf dem Dachboden auf dem Strohsack schlafen, aber wo sonst?
Im einzigen Zimmer schlief meine Herrin mit ihren zwei Kindern.
In all den Monaten meiner Anwesenheit durfte ich diesen Raum nicht betreten.
Dann war da noch der Wirtshaussaal, denn beim Hof befand sich eine Gastwirtschaft, aber der war eisig kalt und zugig und lohnte sich nicht zu heizen für die paar Männer, die abends auf ein Bier kamen. Also auf dem Sofa in der Küche.
Na toll, welch ein Fortschritt! – könnte man denken.
Nur, während ich darauf schlafen sollte, saßen vorne dran und um den ganzen Tisch herum, der vor dem Sofa stand, die Männer, einige davon ehemalige Partisanen, bei Bier und Schnaps, die unter solchen Umständen die Finger nicht bei sich halten konnten.
Und so war es auch an Weihnachten.
Das Bier, der Schnaps flossen reichlicher als sonst und die Zudringlichkeiten waren entsprechend. Verzweifelt nahm ich meine Decke und schlich nach draußen, aber wohin?
Der Schnee lag hoch und es war bitterkalt.
Da hörte ich aus dem Stall ein leises Muhen – und ich wusste wohin.
Vorsichtig, daß mich keiner sah, öffnete ich die Stalltür und schlüpfte hinein.
Malina, die Leitkuh, begrüßte mich mit einem freundlichen Muhen, die anderen stimmten
bedächtig ein und die Schafe blökten kurz erstaunt.
Ich nahm im Dunkeln ein Bündel Stroh und legte es bei der Ziege in die Futterkrippe, legte
mich darauf und deckte mich zu.
Da dauerte es nicht lange und die beiden Hunde sprangen zu mir hoch und kuschelten sich an mich. Die Ziege beschnupperte sanft mein Gesicht und leckte meine salzigen Tränen.
Bald aber schliefen wir alle tief und fest in dieser Nacht 1945.
Jahr: 1945
Sterne hängen in den Birkenzweigen,
die in heller, schimmerndweißer Pracht
sich zur stillen Mutter Erde neigen
wunderbar, in weiter, klarer Nacht.
Tiefer Schnee glänzt licht auf allen Wegen
und die Spur der Rehe leuchtet fein
und ein reiner, gütig milder Segen
schließt die Welt und alles Leben ein.
Rauhreif glitzert leis im Mondglanz nieder,
wenn ein Hauch vom hohen Himmel sinkt,
und es klingen traute, liebe alte Lieder,
daß es weit durch Wind und Wälder klingt.
Sterne hängen in den Birkenzweigen
still in schimmerndheller großer Pracht,
wenn sich alle Herzen staunend neigen
in der wunderbaren Weihenacht!
Nun singet und seid froh - beim Scheine lichterloh
Der Kerzen, die da glüh'n - aus dunklem Tannengrün
Wenn in Winters Not - strahlt des Lichtes Bot'.
Der Morgen, er ist nah - drum klingt bald hier und da
Von neuen Frühlings Wonn' - der Jubel auf zur Sonn'
Unter Schnee und Eis - regt sich Hoffnung leis'.
Nun, Seele, ring dich frei - bald blüht dir neuer Mai
Davon wie holder Traum - dir künd' der Lichterbaum
Frost und Sturmeswehn - weicht bald Auferstehn!
Der ew'gen Lichtwelt zu - erheb' dein Herz auch du,
Schaust Balders Sonn' du so - dann singe und sei froh
Julnacht heil'ger Ruf - groß Erwachen schuf.
Wir singen und sind froh - beim Scheine lichterloh
Der Kerzen, die da glüh'n - aus dunklem Tannengrün
Wenn in Winters Not - strahlt des Lichtes Bot`!
Wir saßen mit etwa acht Mann um den bullernden Kanonenofen in der Revierbaracke.
Die anderen lagen auf ihren Strohpritschen.
Sie waren zum Teil zu schwach, um aufzustehen.
Seit Anfang November vegetierte ich dahin.
Im Mai waren wir hierher transportiert worden in Güterwagen, in denen noch zentimeterdick der Kohlenstaub lag.
Ich war in Deutschland am Main durch amerikanische Truppen in Gefangenschaft geraten.
Diese hatten uns durch mehrere Hungerlager transportiert, nach Südfrankreich gebracht und uns dort an meinem 18. Geburtstag an die Franzosen übergeben.
Obwohl wir jetzt etwa 200 Kilometer südlich von Bordeaux waren, war es draußen empfindlich kalt.
Ausgemergelt, wie wir waren, setzte uns die Kälte besonders zu.
Ich war lange von meinen Kameraden getrennt und war durch mehrere Arbeitslager geschleppt worden.
Wir mussten Bäume fällen und zersägen.
Das Schlimme war, dass die Wälder absichtlich in Brand gesteckt worden waren.
Der Boden war bedeckt mit schwarzer Asche und bei jedem Axthieb wurde sie wieder aufgewirbelt.
Durch Hungerruhr, die ungewohnt schwere Arbeit und völlig ungenügende Ernährung waren alle total abgemagert und entkräftet.
Da bekam ich Fieber und wurde mit ein paar anderen Kameraden in das regionale Hauptlager Sore gebracht.
Dort wollte ich aber auf keinen Fall bleiben, denn ich hatte hier schon früher schlechte Erfahrungen gemacht.
Der deutsche, noch relativ junge Lagerarzt erschien und stellte mich auf eine Waage.
Ich sah nur noch, wie er die Stirn runzelte, dann wurde ich bewusstlos und fiel um.
Als ich aufwachte, lag ich im Revier auf einer Pritsche.
Ich hatte eine doppelseitige Lungenentzündung und permanent hohes Fieber.
Vieles habe ich in der Folgezeit deshalb nicht richtig wahrgenommen.
Ich habe auch einmal im Fieberwahn einen Fluchtversuch gemacht und wäre dabei beinahe erschossen worden.
Aber das hat man mir erst später alles erzählt.
Ich weiß nur, dass sich der deutsche Lagerarzt sehr um mich gekümmert hatte, aber er konnte keine Medikamente herbeizaubern.
Nach der Krankheit wog ich noch 39 Kilo.
In den vergangenen Monaten waren jede Woche mehrere Kameraden verhungert.
Aber dann hatte ich Anfang Dezember Glück!
Neben mir lag für einige Tage der deutsche Koch der französischen Unteroffiziersküche.
Wir bekamen jeden Monat zwei kleine Päckchen Tabak, die ich natürlich gegen Lebensmittel eintauschte.
Da er die Verpflegung aus der Lagerküche nicht benötigte, aber gerne rauchte, hatte er seine Abendsuppe gegen ein Päckchen Tabak eingetauscht.
Dieser Kamerad war aber auf ein Arbeitskommando versetzt worden, und da bot er mir, ich hatte wohl sein Mitleid erregt, den gleichen Tausch an.
Meine Freude war unbeschreiblich!
Nun saßen wir hier, so gut wie niemand hatte bis jetzt irgendeine Nachricht von zu Hause erhalten, und machten uns so unsere Gedanken.
Das wichtigste Thema war natürlich der Fresspott!
Es hatte zu Weihnachten für jeden eine Flasche Leichtbier gegeben, die ich aber sofort gegen eine Scheibe Brot eingetauscht hatte.
Nun ging langsam unser Holzvorrat zu Ende, als die Tür aufging und eine Gruppe von Kameraden aus den anderen Baracken erschien und Holz, das sie in den gerodeten Wäldern für uns sammeln mussten, hereinbrachten.
Das war die erste Weihnachtsüberraschung.
Kurz danach kam für mich persönlich die zweite.
Der bereits erwähnte Koch erschien, kam direkt zu mir und fragte mich, ob ich auch das zweite monatliche Päckchen Tabak für die täglich Mittagssuppe tauschen wollte, denn sein anderer Tauschpartner war auch nicht mehr da.
Das war für mich mehr als eine Bescherung, denn es bedeutete meine Rettung!
Jahr: 1945
Wieder blüht im Glanz der Kerzen
märchenschön der grüne Baum,
wieder fügt dem tiefsten Herzen
Sich der alte Weihnachtstraum.
Wieder geht des Sinnes eilen
in der Jugend Reich zurück,
um verharrend zu verweilen
vor verwehter Stunden Glück.
Wieder hebt aus Duft und Singen
Sich der Zauber einer Frist,
der, wenn Jahre auch vergingen,
immer neu lebendig ist!
Wenn in stiller Stunde Träume mich umwehn
bringen frohe Kunde Geister ungesehn
reden von dem Lande meiner Heimat mir
hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier.
Weiße Segel fliegen auf der blauen See
weiße Möwen wiegen sich in blauer Höh´
blaue Wälder krönen weißer Dünen Sand
Pommerland, mein Sehnen ist dir zugewandt!
Aus der Ferne wendet sich zu dir mein Sinn
aus der Ferne sendet trauten Gruß er hin
traget, laue Winde, meinen Gruß und Sang
wehet leis und linde treuer Liebe Klang!
Bist ja doch das eine auf der ganzen Welt
bist ja mein, ich deine, treu dir zugesellt
kannst ja doch von allen, die ich je gesehn
mir allein gefallen, Pommerland, so schön!
Jetzt bin ich im Wandern, bin bald hier, bald dort
doch aus allen andern treibt´s mich immer fort
Bis in dir ich wieder finde meine Ruh
send ich meine Lieder dir, o Heimat, zu!
Jahr: 1889
Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht --
und Teich und Seen krachen,
das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
dann will er sich totlachen. --
Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande,
doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.
Da ist er denn bald dort, bald hier,
gut Regiment zu führen,
und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren!
Der Sitte treu, den Ahnen treu.
Wir zünden den Holzstoss und rufen dabei.
Ihr Flammenzungen sprecht durch die Nacht,
Zu Freund und Feind: Der Deutsche wacht.
Der Deutsche wacht und behütet sein Feld,
Und zu Sonnenwende das Feuer schwelt.
Denn rot ist die Glut und die der Flamme Schein
Leuchtet gelb in die Nacht hinein.
Über das lebende Farbentuch
Sagen auch wir unseren Feuerspruch:
Mit Herz und Mund für Deutschtums Ehr
Die Hand am Schwert zur gerechten Wehr.
Und immer wach wie der Flamme Glut,
Die erst in grauer Asche ruht.
So treu dem Spruch bis ans Lebensend
Heil Sonnenwend!
Wieder blicke ich zum Jahresende,
gebe hin mich meinem Sinnen,
in Erwartung jener Winterwende,
die das Licht uns wird gewinnen.
Stets erwachen neue Sterne,
die das All vergießt zum Licht.
Sie gesellen sich in weiter Ferne,
geben langen Nächten ihr Gesicht.
Und so kommen wir zusammen,
singend um die großen Feuer,
die dem alten Geist entstammen.
Mir sind solche Nächte teuer.
Bald senkt sich in den hohen Nächten
stille Heiligkeit in unsere Herzen,
die in Gold wir schmückend flechten,
und sich drehen werden über Kerzen.
Jahr: 2025
In Winters Haft und Bänden
Seh' ich ein's Lichtes Schein,
Denn Nacht und Tod zu Schanden
Zieht sieghaft Sonne ein.
Ihr Blümlein, die ihr schlafet
Und träumt vom holden Mai'n,
Weiß euch ein heimlich Singen,
Deß woll'n wir fröhlich sein!
Es raunen's schon die Eichen
Wohl in der Stille fein,
Davon bringt euch die Kunde
Bald manch Waldvögelein:
Es will ein Held einreiten
In Glanz und Sonnenschein,
Dem Lenz den Weg bereiten
Wer möcht' da müßig sein?
Das neue Licht zu zünden.
Soll unser Amt nun sein.
Daß sich die Herzen finden
Beim Sonnwendflammen-Schein.
So reicht euch froh die Hände
Und stimmet jubelnd ein:
In Treue bis ans Ende
Woll'n wir dem Licht uns weih'n!
Wieder geht ein Jahr zu Ende.
Das nun bald hinter uns liegende Jahr war wieder ein Jahr des Kampfes, der Opfer für unser geliebtes Vaterland, daß immer noch seit 1945 geschunden durch fremde Interessen danieder liegt.
Wenn wir von unserem Vaterland reden meinen wir nicht das der letzten fünfzig Jahre, nicht das der Gegenwart, sondern das der Zukunft.
Dem Vaterland, das unser Kampf gilt, ein Deutschland in erster Linie für uns Deutsche und unsere Nachkommen.
Dieses ergibt sich aber von selbst, sollte man meinen, denn wenn es nicht so wäre, müßte Deutschland ja nicht Deutschland heißen, sondern Ausland.
Kameraden wir wissen aber, daß es sich eben nicht von selbst versteht.
Genau wie wir auch wissen daß deutsche Politiker eben nicht in erster Linie deutsche Politiker sind.
Jeder, der schon einmal eine patriotische Rede gehalten hat, kennt sicherlich die Gedanken, die so einer Rede vorausgehen!
Denn ihr Auftrag soll es ja sein, Mißstände aufzudecken, Verräter beim Namen zu nennen, nachlässige Kameraden an ihre Pflichten erinnern und Gäste ermuntern, sich unseren Reihen anzuschließen, um den schwierigsten Kampf, den Kampf um unser Volk zu fechten.
Wer meine Reden gehört hat weiß, daß ich immer und sehr konkret die Mißstände in unserem Lande anspreche und Schweinehunde auch als Schweinehunde bezeichne; aus welcher Ecke sie auch immer kommen.
Nämlich immer dann, wenn diese kriechend und winselnd hervorkommen, wenn ehemalige Sieger sie auf den Plan rufen, ihre Forderungen an das deutsche Volk über diese stellen, oder das Ausland das Sühnegewand über uns wirft, um uns so mancherlei abzupressen.
Gerade über dieses Thema könnte ich Seiten verfassen.
Aber heute zur Julfeier wollen wir nicht über unsere ach so standfesten, auf gar keinen Fall korrupten, ehrlichen, korrekten und aller Orts so hoch geschätzt und geliebten Größen der Gegenwart reden...
Deswegen will ich auch in diesem Zusammenhang nicht über die Verbote und alle fiesen Tricks des Bonner (Berliner) Systems reden, die im freiesten Staat, den es je auf deutschen Boden gab, angewendet werden, um gute deutsche Patrioten zu brandmarken und sich so jeder Opposition zu entledigen.
Selbst der billigste und absurdeste Grund reicht heute, um Haussuchungen durchzuführen.
Sinn und Zweck dieser Aktionen ist es nicht etwas zu finden, das ist auch meist unmöglich, sondern es soll eingeschüchtert werden.
Gespannt bin ich, wann diese Figuren einmal merken, daß uns das alles nur härter und verbissener macht!
Aber vaterlandslose Lumpen werden nie begreifen, für was wir kämpfen.
Denn unser Ziel verändert sich ja nicht stetig, sondern wir kämpfen für die Wiederherstellung des Deutschen Reiches, nicht nur gestern und heute, sondern auch Morgen und Übermorgen, bis ans Ende aller Tage.
Wir wissen, unser Ziel und unser Kampf wird weiter getragen, von unseren Kindern und Kindeskindern, von den Kameraden, die wir ausgebildet haben und ausbilden werden.
Denn nichts ist so sicher wie das Amen in der Kirche außer, daß der Sieg unser ist.
Auf Dauer wird die Lüge keinen Bestand haben, sondern die Wahrheit wird siegen und die Wahrheit ist das nationale Deutschland.
So werden wir unseren Kampf auch 1994 fortsetzen.
Wir wollen aber nicht vergessen, daß Weihnachten feierliche Tage sind, ja Tage an denen wir unserer Kameraden, die in aller Welt für unserer aller Zukunft, im Glauben an Deutschland und sein Volk, auf dem Felde der Ehre den Heldentod fanden, gedenken sollen.
Und darum schließe ich mit den Gedanken an unsere Soldaten und verspreche euch:
Deutschland stirbt nicht!
Jahr: 1993
Wor de Nordseewellen trecken an de Strand,
Wor de geele Ginster bleiht in Dünensand,
Wor de Möven schrie'en gell in Sturmgebrus,
Dor is mine Heimat, dor bin ick to Hus.
Well- und Wogenruschen was min Weegenleed
Un de wilde Dünen sach'n min Kinnerlied,
Markten ok min Sehnen un min heil Begehr:
Dör te Welt to flegen, ower Land un Meer.
Woll hett mi dat Lewen all min Lengen stillt,
Hett mi all dat gewen, wat min Hart erfüllt,
All dat is verswunnen, wat mi drück un dreb,
Heb dat Glück woll funnen, doch dat Heimweh bleb.
Heimweh na min lewe, lüttje Inselland,
Wor de geele Ginster bleiht in Dünensand,
Wor de Möven schrie'en gell in Stormgebrus,
Dor is mine Heimat, dor bin ick to Hus!
Dir, Mädchen, schlägt mit leisem Beben
Mein Herz voll Treu und Liebe zu.
In Dir, in Dir versinkt mein Streben,
Mein schönstes Ziel bist Du!
Dein Name nur in heil'gen Tönen
Hat meine kühne Brust gefüllt,
Im Glanz des Guten und des Schönen
Strahlt mir Dein hohes Bild.
Die Liebe sproßt aus zarten Keimen,
Und ihre Blüthen welken nie!
Du, Mädchen, lebst in meinen Träumen
Mit süßer Harmonie.
Begeist'rung rauscht auf mich hernieder,
Kühn greif ich in die Saiten ein,
Und alle meine schönsten Lieder,
Sie nennen Dich allein.
Mein Himmel glüht in Deinen Blicken,
An Deiner Brust mein Paradies.
Ach, alle Reitze, die Dich schmücken,
Sie sind so hold, so süß.
Es wogt die Brust in Freud' und Schmerzen,
Nur eine Sehnsucht lebt in mir,
Nur ein Gedanke hier im Herzen:
Der ew'ge Drang nach Dir.
Jahr: 1813
Das Abendland geht nicht zugrunde
an den totalitären Systemen,
auch nicht an seiner geistigen Armut,
sondern an dem hündischen Kriechen
seiner Intelligenz vor den
politischen Zweckmäßigkeiten.
Jahr: 1886-1956
Den wilden Orgeln des Wintersturms
Gleicht des Volkes finstrer Zorn,
Die purpurne Woge der Schlacht,
Entlaubter Sterne.
Mit zerbrochnen Brauen, silbernen Armen
Winkt sterbenden Soldaten die Nacht.
Im Schatten der herbstlichen Esche
Seufzen die Geister der Erschlagenen.
Dornige Wildnis umgürtet die Stadt.
Von blutenden Stufen jagt der Mond
Die erschrockenen Frauen.
Wilde Wölfe brachen durchs Tor.
Rausche durch den Wald, rausche durch das Herz,
Tränenzorn, du frischer Lebenswind!
Schweige nicht das Wort, schweige nicht den Schmerz,
Rausche, du des Muts erstgebornes Kind!
Rausche, brause frisch! Klinge, schalle kühn!
Kühner, weil der Feigheit Pestilenz,
Deutsche Pest, uns leirt Welken und Verblühn,
Winterfrost und Tod vor dem deutschen Lenz.
Wo ist Babel heut? Wo das alte Rom?
Welche Fahnen wehn heut vom Kapitol?
Wie kein Tropfen fließt je hinauf den Strom,
Find't erloschner Stern nimmer neuen Pol.
Leiertest du so mit, verschneiter Greis?
Tod und Nacht, die deutsche Greisennacht,
Weil kein Kaiser kommt, welcher weist und weiß,
Was den deutschen Mut stark und fröhlich macht?
Feiger Memmen Klang tönest du so nach,
Weiberhoffen, Weiberzagen nach,
Weil noch immer kein Adlerflügelschlag
Klingt den langen Schlaf Barbarossas wach?
Nicht also mit dir! Nimm dir deutschen Schwung,
Deutscher! Nimm einmal dir den deutschen Stolz
Für dein großes Volk, unter Greisen jung,
Grün wie seines Waldes grünstes Eichenholz.
Nicht also mit dir! Rausche durch den Wald!
Rausche, brause, Zorn, durch Stein und Bein!
Brause, deutscher Mut, Gottes Zorngewalt!
Greif die Adler dir, laß die Krähen schrein!
Mit reinen Händen und weißer Weste
Tut eure Arbeit, feiert die Feste,
Schlagt eure Schlachten, dankt für die Siege …
Schmutzigkeit ist alles Niedrigen Wiege.
Die auf den Höhen der Menschheit wohnen,
Führer der Völker, Träger der Kronen,
Wahrt eure Schilde! Denn es erscheinen
Groß alle Flecken drunten im Kleinen.
Winziger Wolken Schatten bedecken
Nieden am Boden riesige Strecken –
Klar müssen Sonnen sein und Gedanken,
Denen wir Licht und Leben verdanken!
Das ist die höchste Ehre auf Erden:
Niemals im Leben schmutzig zu werden,
Und auch das Schwerste nur zu vollenden
Mit weißer Weste und reinen Händen!
Jahr: 1936
Das Heilige, das Reine, das Rührende an einer Frau ist, daß in ihrem Leibe die Unsterblichkeit schlummert.
Denke jede daran, daß sie die Natur als Ahne eines ganzen Volkes geträumt hat!
auf dem Straßburger Münster gedichtet
Von einem Wunderbecher
Hab' ich mit Angst geträumt,
Woraus dem durst'gen Zecher
Die höchste Fülle schäumt.
Draus sollt' ich alles trinken,
Was Erd' und Himmel bot,
Doch mußt' ich dann versinken
In einen ew'gen Tod.
Mit Wonne und mit Grausen
Hielt ich ihn in der Hand,
Ein wundersames Brausen
In seinem Kelch entstand;
Es flog an mir vorüber
Die Welt in Nacht und Glanz,
Wie regellos im Fieber
Verworr'ner Bilder Tanz.
Und als ich länger blickte,
Bis auf den Grund hinein,
Wie Blitzesflamme zückte
Mir's da durch Mark und Bein,
Und, gänzlich drin versunken,
Ward mir zuletzt zu Sinn,
Als hätt' ich schon getrunken
Und schwände nun dahin.
Jahr: 1863
In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner Ohnmacht erwacht.
Ein Volk, das mit Lust und Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt, kann zu allen Zeiten sein Wiedergeburtsfest und seine Auferstehung feiern!
Erdball, Boden,
In dem ich wurzeln muß, der mich geboren -
Ein ausgeriss'ner, ausgedorrter Stamm
Bin ich, wenn ich in deinem Mark den Fuß
Nicht fassen, Kraft und Freude nicht draus ziehen kann.
Wenn ich entwurzelt mich in jenen Abgrund
Der bläulich über unsern Scheiteln dämmert,
Voll der bigotten Hoffnung stürzen soll,
Daß dort in wüster Unermeßlichkeit
Und Ferne aufzufinden sei, was ich
Im nahen engen Raum nicht finde.
Nah!
Was ist mir näher als das Vaterland?
Die Heimat nur kann uns beseligen.
Verräterei, die Fremde vorzuzieh'n.
Nicht Faust wär ich, wenn ich kein Deutscher wäre.
Wer stets mit der Natur gelebt,
Von ihr beglückt, mit ihr verwebt,
Das erste Grünen, erste Sprossen
Als tiefersehntes Glück genossen;
Am ersten Glöckchen sich entzückte,
Das grüßend aus der Erde blickte,
Dann an den Veilchen, wilden Rosen,
Bis zu den letzten Herbstzeitlosen: –
Ist, wenn er Achtzig hat vollbracht,
Zum Leben achtzig Mal erwacht!
Jahr: 1880-1919
Der Winter ist eine ehrliche Haut,
Ein alter Poldrian;
Wie zornig er mir ins Auge schaut,
Blick ich ihn wiederum an!
Sein Blut ist kühl und starr wie Eis,
Doch nie seine Treue wankt;
Wie oft hab ich mich nächtlicherweis
Mit ihm herumgezankt!
Da rüttelt er mir am Gartentor
Und stampft auf den Beeten herum,
Er schimpft mich einen sanguinischen Tor,
Leichtgläubig und herzlich dumm!
Viel Hoffnungen zieh ich in Scherben auf
Am kalten Sternenschein,
Da ist er besonders versessen drauf
Und stürmt auf sie herein.
Ich balge mich immer, so gut ich kann,
Um jedes grüne Reis;
Er aber entrupft sie, der harte Mann,
Den Scherben büschelweis.
Doch die mir der Alte stehenläßt,
Die sind erprobt und gefeit!
Die sind gelenzet und frühlingsfest
Und der Erfüllung geweiht!
Jahr: 1819-1890
Und abermals wirst du geboren werden auf andern Sternen, deiner selbst nicht kundig, und wirst auf die Wege gehen allen Lebens, in Schmerzen bald und manches Mal in Lächeln.
Doch steigt aus Dämmerungen einer Nacht gleichwie aus Schächten, die verschüttet sind, ein Bildnis auf, ein Schatten und ein Ruf, so wisse du:
Der Bruder ruft nach dir, der abermals dem Tode sich entrang gleich dir und abermals das Leben wandelt auf andern Sternen fern und trauervoll!
Jahr: 1904
Die Musik wurde nicht nur als Pflanzstätte nationaler Gesinnung, sondern auch als reine Kunst für sich eine Macht im deutschen Volksleben, die bewies, daß dieses unser Volk von Grund aus musikalisch begabt ist, und musikalisch empfindet!
-Sepp Kerschbaumer, geboren am 09.11.1913 in Frangart - verstorben am 07.12.1964 in Verona in Haft-
Jahr: 1964
Wir haben erkannt, daß ungeahnte Kräfte in unserem Volke schlummerten, die nur des Anstoßes bedurften, um mit schier übermenschlicher Wucht hervorzubrechen. Ein Wunder ist´s vor unsern Augen, das erst spätere Jahrhunderte in ihrer überwältigenden Größe zu erfassen vermögen.
Jeder Deutsche empfindet es in seinem tiefsten Innern:
Das deutsche Volk ist hier ein Werkzeug göttlichen Waltens!
@DeutscheDD
Ehre der Arbeit – des Kopfes, der Hände,
Wo sie mit Eifer sich tummelt und regt!
Wo ist das Mißgeschick, das nicht verschwände,
Wird sich mit freudigem Herzen geregt?
Ehret die Arbeit! Sie würzet das Leben,
Kräftigt den Körper und adelt den Geist;
Seht, wie die Saaten sich goldig erheben,
Und wie der Himmel den Regen verheißt!
Jahr: 1872
Bei uns gibt es nicht Edelinge,
die was gelten durch ihr Blut,
Jedes Rang ist jedes Klinge,
Und sein Wappen ist der Mut.
Wer nur immer kühn sein Schwert zog,
hält den Schild von Schande rein,
wer noch gestern unterm Heer zog,
Herzog kann er morgen sein!
Herrn Kaiser Karl zu Aachen
Kam's über die Augen schwer:
Ich fühl's, nicht wird mich wärmen
Die Frühlingssonne mehr.
Noch einmal muß ich umschaun,
Wie's steht in meinem Reich:
O wär' ich bei Awaren
Und Arabern zugleich!
Zugleich am gelben Tiber,
Zugleich am grünen Rhein:
Zu groß ist ach! das Erbe,
Der Erbe, weh! zu klein. –
Die Nächsten sind die Sachsen:
Bis dorthin reicht's wohl noch;
Sie kämpften dreißig Jahre,
Und ich bezwang sie doch! –
Er zieht mit Graf und Bischof
Nochmal durch Sachsenland:
Der Männer sieht man wenig: –
Tot sind sie, landverbannt.
Auf öder, brauner Heide,
Vom Eichbaum überragt,
Liegt ein Gehöft, den Dachfirst
Vom Roßkopf überschragt.
Welk über'n tiefen Ziehbrunn
Nickt der Holunder schwer:
Und frische Hügelgräber, –
Sehr viele! – rings umher. –
Ein Weib tritt auf die Schwelle:
Es zerren an ihrem Rock
Die Knaben mit dem Trutzblick,
Die Mädchen im Flachsgelock.
Sie gaffen auf die Fremden,
Auf die bunte Reiterschar:
Es beugt sich aus der Sänfte
Ein Mann in weißem Haar.
Er streicht den Kopf dem Jüngsten:
Der greift nach der Spange licht:
Wer ist's? forscht scheu die Mutter.
Herr Karl! – Kennst du ihn nicht?
Laut auf kreischt die Entsetzte
Und reißt die Kinder fort:
»Herr Karl! Der Tod!« – Sie verschwinden
Im nahen Buschwald dort. –
Der Kaiser nächtet im Kloster.
Leer ist's um den Altar:
Kein Laie, – nur die Mönche. –
Was scheint dort fern so klar?
Was leuchtet durch das Fenster?
O Herr – 's ist nicht geheuer:
Die Sachsen sind's im Walde
Bei Wodans Opferfeuer. –
Am andern Morgen rheinwärts
Der Kaiser kehrt die Fahrt;
Er schweigt. – Er betet manchmal;
Er streicht den weißen Bart.
Das Roß führt ihm ein Sachse,
Der alle Steige kennt.
Das Erdreich steht zutage,
Wo der Pfad die Hügel trennt.
Warm dampft es aus den Schollen, –
Karl beugt vom Sattel sich:
Rot ist hier rings die Erde,
Seit wann? Woher das? – Sprich!
Da hob der graue Führer
Zu ihm den Blick empor:
Grün war der Wiesenanger,
Die Heide braun zuvor;
Zweihunderttausend Sachsen,
Die starben blut'gen Tod: –
Davon ist in Westfalen
Die Erde worden rot.
Da schüttelt Frost den Kaiser:
So tief – die Erde rot?
Herr Christus, lösche die Farbe:
Ich tat's auf dein Gebot.
Starr hat er in die Wolken, –
Auf den Boden starr gesehn:
Der Boden blieb derselbe: –
Kein Wunder ist geschehn. –
Schwer krank kam er nach Aachen
In seinen goldnen Saal:
Er raunte mit sich selber,
Hauptschüttelnd, manchesmal.
Er fragte: Ist's noch rot dort?
Als er im Sterben lag. –
Rot blieb Westfalens Erde
Bis auf den heut'gen Tag!
O lerne fühlen, welches Stamms du bist!
Wirf nicht für eiteln Glanz und Flitterschein
Die echte Perle deines Wertes hin!
Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen
mit des Schuhs geheimnisvoller Spur,
einen ersten schmalen Pfad zu schrägen
durch des Schneefelds jungfräuliche Flur -
Kindisch ist und köstlich solch Beginnen,
wenn der Wald dir um die Stirne rauscht
oder mit bestrahlten Gletscherzinnen
deine Seele leuchtende Grüße tauscht!
Im Selbsterhaltungskampf gibt es nur eine Tugend, die der unbegrenzten Treue zum eigenen Volke!
Jahr: 1843-1918
Sprecht nicht vom Frieden, da noch Niedertracht
Und Neid und Gier nach euern Gurgeln lauern.
Solang ihr einer Bestie Hoffnung macht,
Wird auch ihr Blutdurst ungebändigt dauern.
Sprecht von Versöhnung nicht zum tiefsten Haß,
Sprecht nicht von Liebe zum Vernichtungswillen.
Und macht das Mitleid euch die Augen naß --
Der Sieg wird alle, alle Schmerzen stillen!
Sie horchen fiebernd euerm Klagelaut
Und starren heiß nach euern Bettlerlippen.
Und wer von uns nach euerm Jammer schaut,
Dem fährt ihr Dolch von hinten in die Rippen.
Weh euch, wenn ihr an unsern Arm euch hängt:
Ihr rettet sie aus ihren schwersten Bangen!
Weh euch, wenn auch das Herz hinüber drängt,
Denn der Genickstoß wird euch dort empfangen!
Ermannt euch aus dem weinerlichen Krampf!
Nicht feig sein wegen kleinlicher Beschwerden!
Es gilt den Kampf ums Leben! Dieser Kampf
Muß durchgekämpft und durchgelitten werden!
Wir stehn bereit. Bereit zum letzten Hieb.
Den soll kein Locken und kein Winseln hemmen!
Drum, gute Hinterländler, seid so lieb:
Benehmt euch männlich! Nicht wie ekle Memmen!
Sprecht nicht vom Frieden, da noch Niedertracht
Und Neid und Gier nach euern Gurgeln lauern.
Solang ihr einer Bestie Hoffnung macht,
Wird auch ihr Blutdurst ungebändigt dauern.
Sprecht von Versöhnung nicht zum tiefsten Haß,
Sprecht nicht von Liebe zum Vernichtungswillen.
Und macht das Mitleid euch die Augen naß --
Der Sieg wird alle, alle Schmerzen stillen!
Sie horchen fiebernd euerm Klagelaut
Und starren heiß nach euern Bettlerlippen.
Und wer von uns nach euerm Jammer schaut,
Dem fährt ihr Dolch von hinten in die Rippen.
Weh euch, wenn ihr an unsern Arm euch hängt:
Ihr rettet sie aus ihren schwersten Bangen!
Weh euch, wenn auch das Herz hinüber drängt,
Denn der Genickstoß wird euch dort empfangen!
Ermannt euch aus dem weinerlichen Krampf!
Nicht feig sein wegen kleinlicher Beschwerden!
Es gilt den Kampf ums Leben! Dieser Kampf
Muß durchgekämpft und durchgelitten werden!
Wir stehn bereit. Bereit zum letzten Hieb.
Den soll kein Locken und kein Winseln hemmen!
Drum, gute Hinterländler, seid so lieb:
Benehmt euch männlich! Nicht wie ekle Memmen!
Du Kornblum‘ und Du Eichenlaub,
Du Schmuck auf unsern Hüten!
Zeig‘ unsern Feinden allezeit,
Daß jedem Trotz wir bieten:
Der frevelnd schmälert unser Recht,
Den freien Deutschen macht zum Knecht.
Treu zueinander stehen wir
Im Unglück stark, drum sei’s Panier
Kornblum‘ im Eichenlaube
Geduld! Es kommt der Tag, da wird gespannt
Ein einig Zelt ob allem deutschen Land!
Geduld! Wir stehen einst um ein Panier;
Und wer uns scheiden will, den morden wir!
Geduld! ich kenne meines Volkes Mark!
Was langsam wächst, das wird gedoppelt stark.
Geduld! Was langsam reift, das altert spat!
Wenn andere welken, werden wir ein Staat!
Jahr: 1898
Geduld! Es kommt der Tag, da wird gespannt
Ein einig Zelt ob allem deutschen Land!
Geduld! Wir stehen einst um ein Panier;
Und wer uns scheiden will, den morden wir!
Geduld! ich kenne meines Volkes Mark!
Was langsam wächst, das wird gedoppelt stark.
Geduld! Was langsam reift, das altert spat!
Wenn andere welken, werden wir ein Staat!
- Höchstrichterlich vorgetragen am 11.09.2025 -
(Hier wurde die Beugung der BRD Rechtsstaatlichkeit wieder einmal öffentlich vorgeführt und untermauert)
Jahr: 2025
Willst Du ernten, mußt du selbstlos säen,
soll dein Feld dereinst voll Ähren stehen.
Säe,- sorg nicht, wie dein Körnlein fällt!
Wachstum steht in deines Volkes Rat!
Saat und Ernte braucht die ganze Welt
und sie setzt auch auf deine Tat!
- Höchstrichterlich vorgetragen am 11.09.2025 -
(Hier wurde die Beugung der BRD Rechtsstaatlichkeit wieder einmal öffentlich vorgeführt und untermauert)
Jahr: 2025
Ahnungsgrauend, todesmutig
Bricht der große Morgen an,
Und die Sonne, kalt und blutig,
Leuchtet unsrer blut'gen Bahn.
In der nächsten Stunden Schoße
Liegt das Schicksal einer Welt,
Und es zittern schon die Lose
Und der eh'rne Würfel fällt.
Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde,
Mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde,
Treu, so zum Tod, als zum Leben gesellt!
Hinter uns, im Graun der Nächte,
Liegt die Schande, liegt die Schmach,
Liegt der Frevel fremder Knechte,
Der die deutsche Eiche brach.
Unsre Sprache ward geschändet,
Unsre Tempel stürzten ein;
Unsre Ehre ist verpfändet.
Deutsche Brüder, löst sie ein!
Brüder, die Rache flammt! Reicht euch die Hände,
Daß sich der Fluch der Himmlischen wende!
Löst das verlorne Palladium ein!
Vor uns liegt ein glücklich Hoffen,
Liegt der Zukunft goldne Zeit,
Steht ein ganzer Himmel offen,
Blüht der Freiheit Seligkeit.
Deutsche Kunst und deutsche Lieder,
Frauenhuld und Liebesglück,
Alles Große kommt uns wieder,
Alles Schöne kehrt zurück.
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen,
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen.
Nur in dem Opfertod reift uns das Glück.
Nun, mit Gott! wir wollen's wagen,
Fest vereint dem Schicksal stehn,
Unser Herz zum Altar tragen
Und dem Tod entgegen gehn.
Vaterland, dir woll'n wir sterben,
Wie dein großes Wort gebeut!
Unsre Lieben mögen's erben,
Was wir mit dem Blut befreit!
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen,
Wachse empor über unsere Leichen!
Vaterland, höre den heiligen Eid!
Und nun wendet eure Blicke
Noch einmal der Liebe nach;
Scheidet von dem Blütenglücke,
Das der gift'ge Süden brach!
Wird euch auch das Auge trüber;
Keine Träne bringt euch Spott.
Werft den letzten Kuß hinüber!
Dann befehlt sie eurem Gott!
Alle die Lippen, die für uns beten,
Alle die Herzen, die wir zertreten,
Tröste und schütze sie, ewiger Gott!
Und nun frisch zur Schlacht gewendet,
Aug' und Herz zum Licht hinauf!
Alles Ird'sche ist vollendet,
Und das Himmlische geht auf.
Faßt euch an, ihr deutschen Brüder!
Jede Nerve sei ein Held!
Treue Herzen sehn sich wieder.
Lebewohl für diese Welt!
Hört ihr's? Schon jauchzt es uns donnernd entgegen.
Brüder, hinein in den blitzenden Regen!
Wiedersehn in der besseren Welt!
Jahr: 1813
Die Weltgeschichte spottet allem Wahne,
Wonach dereinst auf diese wilde Erde
Der Friede sinkt mit heiterer Gebärde,
Glücktrunken schwingend seine weiße Fahne.
Solange noch die dunklen Nornen weben
In alles, was da ist, des Schicksals Faden,
Solange noch das Meer an den Gestaden
Das Land bestürmt, bestimmt der Kampf das Leben.
Der Mensch ist nur ein Rädchen im Getriebe.
Nie wird er seine Fesseln sprengen können.
Das Schwert wird jeden festen Knoten trennen,
Denn nur im Vaterland herrscht Vernunft und Liebe!